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American Football: Paderborn Dolphins bestreiten Sonntag ihr einziges Testspiel gegen Münster Blackhawks

Abläufe noch recht langsam

Paderborn

Erstes und einziges Vorbereitungsspiel der Paderborn Dolphins vor dem Start der Football-Regionalliga NRW: Am Sonntag (15 Uhr) werden die Münster Blackhawks im Hermann-Löns-Stadion erwartet, ein Oberligist. Die Tribüne im Hermann-Löns-Stadion darf wohl zu einem Drittel ausgelastet werden. So hofft Headcoach Jason Irmscher, dass 500 bis 600 Neugierige dabei sind. Die Paderborner, die bekanntlich in die GFL2 Nord aufsteigen wollen, sind gegen den Gast von der Sentruper Höhe klarer Favorit.

Die Paderborner Goldhelme (rechts) testen am Sonntag im Hermann-Löns-Stadion zwei Wochen vor Serienbeginn ihre aktuelle Form. Als Gegner erscheinen die Münster Blackhawks. Foto:

Genau deshalb hegt Irmscher einen großen Wunsch: „An sich glauben – ja! Arrogant auftreten, überheblich spielen – nein! Manche in unserem Kader wirken sehr heftig überzeugt von sich. Wir müssen lernen, jeden Gegner ernst zu nehmen.“

Seit Wochen arbeiten die Dolphins am Unternehmen Aufstieg. Der Riesenkader ist jedoch in den Sommerferien erheblich geschrumpft. Die aktuelle Trainingsbeteiligung ist Jason Irmscher denn auch ein Dorn im Auge. „Es sind zwar immer 30 bis 40 Spieler da, dennoch hätte ich mir mehr gewünscht, um ein kontinuierlicheres Arbeiten zu gewährleisten.“ Er verspricht, dass gegen Münster „jeder, der im Training war, seine Chance erhält.“

Ob die Blackhawks die Klasse besitzen, diesen Dolphins ihre „Baustellen“ aufzuzeigen, in Offense wie in Defense, wird sich zeigen. Irmscher hofft jedenfalls, dass es genügend Analysematerial geben wird. Die Dolphins-Power dürfte das geschulte Auge der Footballkenner rasch ausmachen. „Über unsere O-Line und unsere D-Line brauchen wir uns ganz gewiss am wenigsten Sorgen zu machen“, orakelt der Headcoach. Prunkstück sei vor allem die routinierte und qualitativ wie quantitativ exzellent bestückte O-Line um die Neuzugänge Kai Stockfisch, Yannic Barteldrees (beide Bielefeld Bulldogs), Karsten Ackermann, Torben Ruloffs und Co.

Die Fans bekommen allerlei neue Gesichter zu sehen wie den amerikanischen Runningback Chris Elliott oder den schnellen Safety Jean Maurice „Moe“ Ogundare, ebenfalls aus Bielefeld gekommen. Die Rookies Julian Hoffmann und Ole Fischer, zwei Handballer, sind in die Receiver-Schule gegangen. „Sehr talentiert, viel Potenzial“, freut sich Irmscher schon auf die Auftritte der Passempfänger.

Die Quarterback-Hierarchie steht bereits fest: US-Boy Craig Coffman, der Pass-Spezialist, ist erste Wahl. Erster Vertreter ist Louis Waldmann, Neuzugang von den Schwäbisch Hall Unicorns, dritte Alternative Finn Traphan.

Die Regionalliga-Meisterschaft beginnt für die Dolphins am Sonntag, 22. August (15 Uhr). An dem Tag erscheint mit den Troisdorf Jets gleich ein ebenfalls hoch gehandeltes Team im Hermann-Löns-Stadion. Der Trainingsprozess muss bis dahin ausreichen. „Die Abläufe sind zurzeit noch sehr langsam. In Sachen Tempo sind wir vielleicht bei 60 bis 70 Prozent“, merkt Jason Irmscher an.

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