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Fußball-Bezirksliga: SC Verne fehlen nach dem 3:1 gegen Ostenland nur noch zwei Punkte

Abstiegskampf immer spannender

Paderborn

In der Fußball-Bezirksliga 13 kommt immer mehr Spannung in den Abstiegskampf. Der monatelang abgeschlagene Drittletzte SC Rot-Weiß Verne hat nach dem 3:1-Sieg gegen Ostenland nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den der SV GW Anreppen nach dem 0:1 gegen den USC Altenautal mit 22 Punkten belegt. Im dritten Nachholspiel trennten sich der BV Bad Lippspringe und die FSV Bad Wünnenberg/Leiberg mit 2:2.

Von Frank Brock

Beim SC Borchen läuft es momentan gut. Am Sonntag ist die Elf von Trainer Andreas Wegener beim Tabellenzweiten SV Geseke zu Gast. Foto: André Adomeit

In Anreppen waren die Gastgeber nach einer chancenarmen ersten Halbzeit nach der Pause überlegen und hatten durch einen Pfostenschuss Andre Jähn (66.) die beste Chance zum Sieg. Das entscheidende Tor erzielte aber der USC Altenautal durch Marco Backhaus in der Nachspielzeit. Direkt nach dem Treffer sah Anreppens Torwart Nebil Alpsoy wegen Meckerns Gelb-Rot. „Diese Niederlage ist sehr unglücklich, denn wir hatten genug Chancen zum Sieg. Leider haben wir das Spiel durch einen individuellen Fehler verloren“, sagte GW-Coach Bernd Schrewe, dessen Elf nun am Sonntag beim BV Bad Lippspringe zu Gast ist.

Der BVL muss trotz der Treffer von Boris Djeunou (39.) und Alexander Peters (44.) weiter auf den zweiten Sieg im Jahr 2022 warten. Die FSV hatte durch Hendrik Mühlenbein (31./Handelfmeter) 1:0 geführt und kam nach der Pause in Überzahl durch Julian Blome (60.) zum 2:2. 120 Sekunden zuvor hatte Bad Lippspringes Mika Schwamborn Gelb-Rot gesehen. „Das Ergebnis ist gerecht. Vor der Pause war der BVL besser und nach dem Wechsel wir“, sagte der neue FSV-Trainer Michael Rieger. Am Sonntag spielt die FSV erstmals in diesem Jahr im Aatalstadion in Bad Wünnenberg und trifft dort auf RW Mastholte.

Der SC Rot-Weiß Verne kam durch Tore von Simon Jablotschkin (19./69.) und Tobias Klaus (35.) zum sechsten Saisonsieg. Zwischenzeitlich hatte Jonas Peterburs (65.) verkürzt. „Unser Sieg ist verdient. Allerdings hatten wir in der Anfangsphase Glück, als Ostenland nach fünf Minuten einen Pfostenschuss hatte. Am Sonntag in Marsberg wollen wir an die guten Leistungen der Rückrunde anknüpfen“, so Vernes Trainer Christoph Schnieders.

Das Topspiel des 24. Spieltags findet am Sonntag in Rietberg statt. Der Tabellendritte Viktoria Rietberg will sich gegen den Primus DJK Mastbruch für die deutliche 2:7-Hinspielniederlage revanchieren. „Wir haben seit Ostern zehn Punkte Vorsprung vor Rietberg und können deshalb befreit aufspielen. Der Druck liegt bei unserem Gegner“, meint Mastbruchs Trainer Roberto Busacca, der wieder auf Moritz Berger zurückgreifen kann.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge will der Tabellenvierte Delbrücker SC II im Derby beim SC Ostenland wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Obwohl die Mannschaft von Delbrücks Trainer Benjamin Braune seit drei Wochen kein Punktspiel mehr bestritten hat, ist der DSC II klarer Favorit beim Schlusslicht.

Klarer Favorit ist auch der Tabellensiebte TSV Wewer im Heimspiel gegen den Viertletzten TuS Sennelager. „Wir sind momentan gut drauf und fahren selbstbewusst nach Wewer. Wir müssen defensiv gut stehen und gut gegen den Ball arbeiten“, so Sennelagers Coach Michael Hartmann.

Im Spiel zweier formstarker Teams ist der Tabellenfünfte SC Borchen beim Zweiten SV Geseke zu Gast. Beide Mannschaften haben in diesem Jahr erst ein Spiel verloren. „In Geseke erwartet uns eine schwere Aufgabe. Personell sieht es wieder besser aus als zuletzt“, sagt SC-Trainer Andreas Wegener, der wieder auf Jonas Koy, Marc-Andre Budde und Bleron Avdullahu bauen kann.

Die formstärkste Mannschaft der Liga ist momentan der seit zehn Spielen ungeschlagene USC Altenautal. In Anreppen traf der USC bereits zum dritten Mal in der Rückrunde in der Nachspielzeit. „Meine Elf ist konditionell topfit. Nach dem Sieg in Anreppen wollen wir gegen TuRa Elsen nachlegen, obwohl mir einige Spieler fehlen“, hofft USC-Coach Carsten Volbert.

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