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Handball-Verbandsliga: TSG Harsewinkel trotzt Tabellenführer Punkt ab

26:26 nach dramatischem Finish

Harsewinkel (WB). Nach dem Schlusspfiff stehen die Handballer der TSG Harsewinkel am Freitagabend recht bedröppelt da. Zwar trotze der heimische Verbandsligist LIT Tribe Germania ein 26:26 (13:16) ab, doch unterm Strich überwog die Enttäuschung.

Hendrik Christ

Florian Öttking (von links) und Jonas Kalter knöpfen Tabellenführer LIT Tribe am Freitagabend zwar einen Punkte ab, am Ende überwiegt aber zunächst die Enttäuschung. Den finalen Anwurf wuchtet Kalter in die LIT-Mauer und sieht Rot. Foto: Henrik Martinschledde

Obwohl die Hausherren permanent einem Rückstand hinterher rannten, war doch mehr drin gegen den Spitzenreiter. »Diesen Punkt haben wir unnötig abgegeben«, haderte Trainer Manuel Mühlbrandt. Er sah eine Reihe Nachlässigkeiten, die sich seine Mannschaft leichtfertig erlaubte.

Das Tempo war von beiden Teams von Anfang an hoch gehalten. LIT hatte nicht viel im Repertoire, spielte seine drei, vier Konzeptionen aber sauber auf den Punkt durch, brachte immer wieder den schnörkellosen Shooter Patrick Büsking in Position. Dabei wirkte die rechte TSG-Deckungsseite nicht immer wach und ließ zu große Lücken. »Wir haben das alles vorher analysiert«, ärgerte sich Mühlbrandt.

Im ersten Durchgang war Sven Bröskamp vorne der Alleinunterhalter. Seine Akzente aus der zweiten Reihe und dynamischen Durchbrüche hielten die Gastgeber im Spiel. Von seinen Nebenleuten kamen bis dato kaum Impulse. Insbesondere die Außen waren abgemeldet und ließen etliche Großchancen liegen.

»Mühle« brachte den angeschlagenen Florian Bröskamp, der verletzt keine Hilfe leisten konnte. Seine beiden Versuche gingen Richtung Hallendecke. Benny Doherty zog eine Fahrkarte nach der anderen.

Nach dem Seitenwechsel war die Deckung um Moritz Schneider und Sebastian Dreiszis besser justiert und hatte endlich Zugriff gegen die quirligen LIT-Wusler. Auch Johnny Dähne im Tor wurde langsam warm. Harsewinkel holte auf, arbeitete sich vom 18:22 mit vier Treffen in Überzahl zum Ausgleich. Es wurde zunehmend nickliger.

Bei den Gästen waren es die Außenspieler Maik Reichmann und Karsten Gerling, die bei nahezu allen Körperkontakten geschickte Pirouetten in der Luft einbauten und das Ganze verbal und gestikulierend untermalten, um Zeitstrafen zu ziehen. Diese Art der Cleverness wurde von den Schiedsrichtern honoriert und brachte die TSG an den Rande der Verzweiflung.

Die Schlussphase verlief dramatisch...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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