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Boss von Borussia Dortmund reist zum Pokalspiel extra aus Schweizer Trainingslager an

»Aki« Watzke sieht 7:0 des FC Gütersloh

Marsberg (WB). Rund 200 Zuschauer haben am Samstag im Hans-Watzke-Stadion in Marsberg verfolgt, wie Fußball-Oberligist FC Gütersloh mit einem locker-flockig herausgespielten 7:0 (3:0) bei Rot-Weiß Erlinghausen in die zweite Runde des Westfalenpokals schießt. Zu den Tribünengästen zählte auch Hans-Joachim Watzke.

Christian Bröder

Im Hintergrund beobachten FCG-Trainer Dennis Brinkmann und die Gütersloher Bank, wie sich Temel Hop in dieser Situation gegen André Watzke (Nr. 16) durchsetzt. Der Vater des Erlinghauseners, BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, ist am Samstag extra aus der Schweiz für das Spiel angereist. Foto: Heinz Heinemann

Der 59-jährige Geschäftsführer von Borussia Dortmund, zugleich 1. Vorsitzender des Landesligaklubs aus dem Sauerland, hat nur für das Pokalspiel von Sohnemann André und Erlinghausen gegen Gütersloh eine lange Anreise aus der Schweiz auf sich genommen.

Sven Willeke

»Er ist extra aus dem Trainingslager des BVB in Bad Ragaz gekommen. Umso schlimmer für uns, denn eigentlich wollten wir ihm eine bessere Vorstellung präsentieren«, muss RWE-Trainer Sven Willeke am Ende »einen deutlich erkennbaren Zwei-Klassen-Unterschied« eingestehen. Und nicht nur das: Der 39-Jährige RWE-Trainer hat sogar noch mehr Lob für den FC Gütersloh übrig. »Das veränderte Bild der Mannschaft mit 17 Neuzugängen wird dem gesamten Verein gut tun. Sie haben hier von Beginn an überhaupt keine Zweifel daran aufkommen lassen, wer der Boss im Ring ist.«

FCG-Coach Brinkmann kann sich entspannt zurücklehnen

Dass die Gäste aus dem Heidewald in der Tat einen sehr abgeklärten und souveränen »Stiefel« auf den Rasen bringen, sieht auch ihr Trainer Dennis Brinkmann so: »Ich konnte mich entspannt zurücklehnen. Die Einstellung passte, denn auch gegen so einen vermeintlich kleineren Gegner hat sich niemand gehen lassen«, freut sich der 39-Jährige.

Aciz, Beuckmann, Schröder treffen – 3:0 nach 20 Minuten

Schon früh gelingt Neuzugang Martin Aciz das 1:0 (4.), ehe Lars Beuckmann (11.) und der glänzend aufgelegte neue Kapitän Lars Schröder (20.) auf 3:0 erhöhen. Einzige kniffelige Situation: Nach einem Ballverlust holt FCG-Keeper Frederic Westergerling einen allein auf ihn zustürmenden RWE-Spieler von den Beinen – die Folge: Es gibt Elfmeter und der Torhüter sieht Gelb (34.), pariert allerdings auch den nachfolgenden Strafstoß. Da mit Berkay Yilmaz (erkrankt) und Hendrik Müller (noch nicht spielberechtigt) zwei weitere Schlussleute nicht spielen können, sitzt mit Jan Laser der Torwart der 2. Mannschaft auf der Ersatzbank.

Türkischer SV Horn oder SC Neheim wartet in der 2. Pokalrunde

Die erste Pflichtaufgabe hat der FC Gütersloh vor den Augen des prominenten Zuschauers Watzke gelöst. In der zweiten Runde (27. August bis 16. September) erwartet die Brinkmann-Crew ein Auswärtsspiel beim Gewinner der Partie zwischen Bezirksligist Türkischer SV Horn und Westfalenligist SC Neheim am 23. August.

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