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Spätestens Freitag soll alles erledigt sein – Ex-Mitarbeiter wehrt sich gegen Vorwürfe

Andre Niermann wartet noch mit der Insolvenzanmeldung

Gütersloh  (WB/cas). Eigentlich wollte FCG-Präsident Andre Niermann am Mittwoch Insolvenz für den Fußball-Oberligisten FC Gütersloh anmelden, doch er hat sich noch einen Tag Aufschub gegönnt.

Einen Tag Aufschub: Eigentlich wollte FCG-Präsident Andre Niermann am Mittwoch Insolvenz für den Fußball-Oberligisten FC Gütersloh anmelden Foto: Carsten Borgmeier/Archiv

Dass sich sein Gang zum Bielefelder Amtsgericht zunächst um einen Tag verzögert, ändert aber nichts an seinem Vorhaben. »Ich bin bei der Vorbereitung und benötige noch einige Unterlagen. Wahrscheinlich werde ich am Donnerstag, aber spätestens am Freitag alles erledigt haben«, teilte FCG-Präsident am Mittwoch dem WESTFALEN-BLATT mit.

Ex-Marketingbeauftragter wehrt sich gegen die Vorwürfe

Die von Andre Niermann gegen ihn erhobenen Vorwürfe (»Er will uns plattmachen«) will der ehemalige Marketingbeauftragte Philipp Frahmke so nicht stehen lassen. In einer Stellungnahme wehrt sich der Bad Driburger vehement dagegen, von Niermann in die Rolle des Buhmanns gedrängt zu werden.

»Es ist in keinster Weise mein Bestreben, den Verein in die Insolvenz zu treiben. Ich fühle mich aber nun gezwungen, einige völlig falsch dargestellte Fakten auf diesem Weg gerade zu stellen«, teilt Frahmke mit.

So pocht er auf seinen bis heute ungekündigten Vertrag beim FCG, aus dem seit langem Ansprüche seinerseits in einem fünfstelligen Bereich resultieren. Mehrfach habe er Andre Niermann um die Begleichung seiner »unbestreitbaren« Forderungen gebeten. »Als ich Herrn Niermann mitteilte, dass ich die Angelegenheit einem Anwalt übergeben werden, hat er mit nur ›viel Spaß‹ gewünscht«, berichtet Philipp Frahmke.

Frahmke: Verein hat nicht reagiert

Weil keine Reaktion seitens des Vereins erfolgt sei und auch gegen einen Mahnbescheid über einen Teilbetrag seiner Forderung über 15.000 Euro kein Widerspruch eingelegt wurde, habe man Anfang November dem FCG einen Vollstreckungsbescheid zugestellt. Frahmke weiter: »Auch nach Kontopfändung habe ich mich kompromissbereit gezeigt. Gegen eine erste Zahlung von 3000 Euro wäre ich bereit gewesen, die Pfändung ruhend zu stellen. Aber Herr Niermann hat jegliche Zahlung kategorisch abgelehnt.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 29. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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