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Viktoria reicht ein 3:3 gegen Jöllenbeck zur historischen Meisterschaft

Aufstieg! Viktoria Rietberg lässt die Korken knallen

Rietberg (WB). Es ist geschafft! Viktoria Rietberg hat erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Landesliga gepackt. Dem Fußball-Bezirksliga-Primus reicht ein 3:3 (3:3) im Heimspiel gegen den TuS Jöllenbeck, da Verfolger VfR Wellensiek ebenfalls nicht über ein Unentschieden beim SC Bielefeld 04/26 hinaus kommt. Bis zur Mega-Sause müssen die Spieler, das Trainerteam sowie alle Verantwortlichen allerdings bange fünf Minuten überstehen.

Alexander Kaiser

Das geht ins Auge! Innenverteidiger Julian Strathoff lässt nach dem Schlusspfiff die Sektkorken knallen. Zusammen mit den treuen Anhängern der Viktoria feiert der Newcomer der Saison den erstmaligen Aufstieg der Rietberger in die Landesliga. Foto: Wolfgang Wotke

Als die Partie in Rietberg vom schwachen Schiedsrichter Jan Ole Krüger, der den Rietbergern einen klaren Treffer sowie zwei Elfmeter verweigert, abgepfiffen wird, herrscht Unklarheit bei allen Beteiligten. Reicht der Punkt für den Aufstieg? Das ist die entscheidende Frage. Das Team stellt sich in einem großen Kreis auf und blickt

gespannt auf das Handy von Sportchef Wolfgang Grübel, der seinen Schwager nach Bielefeld geschickt hat, um auf dem Laufenden zu sein. Um 16:45 Uhr brechen dann alle Dämme: Das Remis reicht der Viktoria, die Party beginnt!

»Endlich haben wir es geschafft«

»Endlich haben wir es geschafft«, jubelt Grübel, der zuvor teilweise kopfschüttelnd die 90 Minuten am Schulzentrum verfolgt. Denn dass die Rietberger überhaupt auf Schützenhilfe angewiesen sind, haben sie sich selbst zuzuschreiben. »Wir haben heute leider einige Torgeschenke verteilt«, ärgert sich der sportliche Leiter. Nach der 1:0-Führung durch Mike Dry (8.) sieht es zunächst nach einem ruhigen Nachmittag aus.

Meisterschaft perfekt

Doch zahlreiche Unaufmerksamkeiten in der Defensive sorgen dafür, dass die Gäste das Spiel binnen kurzer Zeit drehen (11., 19.). Top-Torjäger Marc Birkenhake gleich wenig später aus (27.), ehe Jöllenbeck nach einem Schnitzer von Keeper Philipp Lüningschrör erneut in Front geht (32.). Kurz vor der Pause gelingt Dry dann das 3:3 (43.). In Hälfte zwei will Rietberg den Sieg erzwingen und hat auch gute Tormöglichkeiten, scheitert aber am eigenen Unvermögen. Doch das ist allen Beteiligten am Ende egal – die Meisterschaft ist perfekt!

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 15. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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