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Handball: TV Isselhorst überzeugt aus der kalten Hose – 26:24 gegen Jöllenbeck

Boese glänzt schon mit Traumquote

Gütersloh-Isselhorst (WB). Handball-Verbandsligist TV Isselhorst hat die ersten schweißtreibenden Wochen hinter sich. Trainer Dirk Elschner ließ seine Truppe athletisch arbeiten, schickte die Mannschaft zum Laufen und ins Schwimmbad. Der Aufsteiger hat nichts verlernt: Die Eindrücke aus den ersten Testspielen, wie beim 26:24 gegen Oberligist TuS Bielefeld-Jöllenbeck am Samstag, stimmen optimistisch.

Hendrik Christ

Der neue Kreisläufer Matthias Boese entpuppt sich für den TV Isselhorst schon als der erhoffte Qualitätsgewinn. Foto: Wolfgang Wotke

Sporthalle wegen Renovierung geschlossen, Coach muss improvisieren

Da die Sporthalle für Renovierungsarbeiten geschlossen war, musste Coach Elschner improvisieren. Die »Turner« hatten keinen Ball in der Hand, ehe gleich drei Tests gegen ambitionierte Gegner anstanden. Am vergangenen Donnerstag schlug der TVI Landesligist TuS Brockhagen mit 31:24, Freitag folgte das 29:29 gegen Oberligist Möllbergen und Samstag der Sieg gegen Jöllenbeck.

Guido Marquardt

»Obwohl wir ins kalte Wasser geschmissen wurden, sind die Spiele sehr gut gelaufen. Die Mannschaft ist schon weit«, freut sich der Sportliche Leiter Guido Marquardt.

Boese mit Trefferquote von über 80 Prozent

Vor allem Neuzugang Matthias Boese entpuppte sich gleich als der erhoffte Qualitätsgewinn. Der torgefährliche Kreisläufer hilft vorne wie hinten und glänzt mit einer Trefferquote von über 80 Prozent. Zusammen mit dem neuen Mittelmann Max Kollenberg bereichert er das Spiel um neue Facetten. »Max hat ein super Auge und versteht sich schon mit den Kreisläufern«, beobachtete Marquardt. Die vergangenen Monate verpasste Kollenberg bei seinem alten Verein HSG Gütersloh verletzungsbedingt. Marquardt ist jedoch überzeugt: »Er ist noch ein junger Spieler und technisch versiert. Deswegen werden wir noch viel Freude mit ihm haben.«

Neuzugang Daberkow wird durch chronische Entzündung ausgebremst

Janik Daberkow hingegen muss sich zunächst in Geduld üben. Isselhorst holte den Akteuer von der HSG EBG Bielefeld, weil er auf allen Positionen im Rückraum einsetzbar ist. Momentan bremst ihn eine chronische Entzündung der Sehne im Knie aus, weshalb die Verantworlichen mit fünf bis sechs Wochen Pause rechnen. Eventuell folgen weitere Untersuchungen. »Das ist natürlich sehr schade. Janik wird eher unser Neuzugang nach den Herbstferien«, mutmaßt Sportboss Guido Marquardt.

Nach Rogalski-Verpflichtung drei starke Torhüter

Mit der Verpflichtung von Eugen Rogalski (HSG Gütersloh) hat Dirk Elschner die Luxussituation mit drei starken Torhütern in der Vorbereitung. Der Konkurrenzkampf mit Hendrik Gräwe und Tobias Linke um die zwei begehrten Plätze zwischen den Pfosten dürfte ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden, meint Guido Marquardt: »Keiner kann sich ausruhen.«

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