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Aufsteiger Erndtebrück kommt – FC Gütersloh kämpft weiter um seine Existenz

Der letzte Jubel im Heidewald?

Gütersloh (WB). Nach aktuellem Stand der Dinge wird der FC Gütersloh an diesem Sonntag sein letztes Heimspiel der Vereinsgeschichte im traditionsreichen Heidewaldstadion bestreiten. Gerüchte über einen Fortbestand des FCG machen zwar weiterhin die Runde, von einer Entwarnung kann jedoch keineswegs die Rede sein.

Dirk Heidemann

Ausgelassener Jubel der Spieler des FC Gütersloh (von links Sinan Aygün, Cinar Sansar und Saban Kaptan) könnte am Sonntag zum letzten Mal aus dem Heidewaldstadion zu vernehmen sein. Noch aber gibt sich der insolvente Klub nicht auf. Foto: Wolfgang Wotke

So muss nach wie vor davon ausgegangen werden, dass das Insolvenzverfahren zum 1. Juni eröffnet wird und der Verein damit von der Bildfläche verschwindet. »Es gibt keinen neuen Stand und daher von mir auch keinen Kommentar in irgendeine Richtung«, sagt Hans-Hermann Kirschner von der Rettungsinitiative am Freitag fast schon gebetsmühlenartig.

Hans-Hermann Kirschner

Wohl auch, um im Hintergrund laufende Gespräche nicht zu gefährden und überbordenden Optimismus erst gar nicht aufkommen zu lassen. »Es geht ja auch nicht um den neuen Pabst. Wenn es etwas zu berichten gibt und eine Rettung von dritter Seite aus möglich ist, werden wir uns melden«, versucht Kirschner das weiterhin hohe Medieninteresse am FCG ein wenig einzudämmen.

Fakt ist: Es wird weiter fieberhaft an einer Zukunft des Vereins gearbeitet. »Alle geben sich unheimlich viel Mühe und ein bisschen Zeit haben wir ja noch«, sagt FCG-Trainer Fatmir Vata, der selbst in Verhandlungen mit zwei Sponsoren steht: »Einer davon will bei uns einsteigen. In welcher Höhe, das entscheidet die Chefetage.«

Kein 100-prozentiges Nein zur Zukunft

Doch es bedarf natürlich der Zusage mehrerer Geldgeber, um die 150 000-Euro-Lücke im anvisierten Etat zu schließen. Über den Besuch von Kirschner, Heiner Kollmeyer, Oliver Eichstädt und Helmut Delker beim Training am Donnerstagabend sagt Vata: »Ein 100-prozentiges Nein zur Zukunft des Vereins hat es nicht gegeben. Sollte es am Sonntag dennoch unser letztes Heimspiel sein, dann würde mir das sehr weh tun.«

Zu Gast ist der frisch gebackene Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga West, Oberliga-Tabellenführer TuS Erndtebrück. Sportlich benötigt der FCG noch einen Punkt für den sicheren Klassenerhalt. Erwartet wird im Heidewaldstadion eine größere Kulisse – die hat sich die stets aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft auch verdient...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh

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