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Wessel wird mit Glanztat zum Wegbereiter

FCG siegt 3:0 mitstürmischem Don

Ennepetal (WB). Es hat nicht viel für die Fußballer des FC Gütersloh vor dem gestrigen Sonntag gesprochen. Eher im Gegenteil! Fünf Niederlagen in Folge, nur ein Punkt aus acht Partien, der Verlust von Frontmann Saban Kaptan und der unrühmlichen Abgang der Polen Radoslaw Libera und Jakub Cesarek – trotz alledem hat der Heidewald-Klub am 12. Spieltag der Oberliga Westfalen die Kurve bekommen. Im Bremenstadion siegt die Mannschaft von Fatmir Vata und »Co« Marc Hunt beim TuS Enneptal vor 120 Zuschauern mit 3:0 (1:0) und schafft den Anschluss ans Mittelfeld.

Orkun Tosun (links) und der als Stürmer aufgebotene Don Niketta siegen mit dem FCG 3:0 in Ennepetal. Foto: Wolfgang Wotke

»Das war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Diese drei Punkte halten uns am Leben, ansonsten hätten wir es schon sehr, sehr schwer gehabt«, erklärt Vata mit Blick auf die Tabelle. In der hat sein Team dank des dritten Saisonsiegs mit nunmehr zehn Punkten als Rang-Fünfzehnter die vor ihm platzierten Konkurrenten Ennepetal (13), Arminia Bielefeld II (13), Sprockhövel (13), Lippstadt (14) und Siegen (14) wieder in Reichweite.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Getreu dieser Devise setzt der 46-Jährige neben seiner bereits am Freitag angekündigten Hereinnahme des 35-jährigen Sebastian Wessel auf der Torhüter-Position auf eine weitere, fast spektakuläre Änderung. Der gelernte Innenverteidiger Don Niketta läuft an der Seite von Jannis Flaskamp im Angriff auf.

Fatmir Vata

»Er hat seine Sache sehr gut gemacht und ist vielleicht ein Torjäger der Zukunft«, feixt Vata. Dermuss zunächst eine Schrecksekunde überstehen: Ennepetals Neun-Tore-Mann Abdulah El Youbari zwingt FCG-Torhüter Wessel zu einer Parade (2.). »Ein Wahnsinns-Reflex, der den Ball noch an die Latte lenkt«, staunt TuS-Trainer Jörg Behnert. Und Vata gesteht: »Wir wir in Rückstand geraten, hätten wir es schwer gehabt.«

Stattdessen aber geht Gütersloh in Front: Jannis Flaskamp nutzt einen Steilpass nach Ballgewinn von Matthäus Wieckowicz zum 1:0 (42.) – sehr zum Ärger der protestierenden Gastgeber, bei denen El Youbari am Boden liegt. »Alles hatte erwartet, dass er den Ball ins Aus spielt, aber der Torschütze hat es wohl nicht gehört. Kein Vorwurf«, so Behnert. Beim FCG kämpft jeder voller Leidenschaft. Die Belohnung...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 30. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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