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FC Gütersloh trennt sich auch von Theodoros Tragoudas

Fünf Neue sollen kommen

Gütersloh (WB). Ohne Neuzugänge hat Fußball-Oberligist FC Gütersloh am Montagabend das Training auf den zweiten Saisonteil aufgenommen. Doch das wird nicht so bleiben. Noch in dieser Woche stellen sich mehrere Kandidaten im Heidewald vor, die für eine sofortige Verpflichtung infrage kommen.

Dirk Heidemann

Angeführt von Lars Schröder (v. li.), Matthäus Wieckowicz und Serdar Erdogmus drehen die Oberliga-Fußballer des FC Gütersloh gestern Abend ihre ersten Runden. Foto: Carsten Borgmeier

»Wir werden gestandene Spieler für alle Mannschaftsteile holen. Ob es drei, vier oder fünf sein werden, wird sich zeigen«, sagt Trainer Dennis Brinkmann. Denn für den Tabellenletzten, der sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz aufweist, dürfte sich der Klassenerhalt ohne Winter-Verpflichtungen als extrem schwierig erweisen.

Auf der Seite der Abgänge vermeldete der FCG neben dem bereits bekannten Premtim Gashi gestern auch Theodoros Tragoudas, der am vergangenen Samstag noch bei der Vorrunde der Gütersloher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft mitgekickt hatte. »Wir hatten uns schon mehr von ihm gesprochen. Und wenn die neuen Jungs erst einmal da sind, dann wird es für Theo noch schwieriger werden«, so Brinkmann, der gestern 20 Spieler auf den Heidewald-Nebenplatz schickte. Darunter auch die leicht angeschlagenen Mergim Deljiu (Fußgelenk) und Martin Aciz (Schulter).

Erfolgreiches Abschneiden unter dem Hallendach mitnehmen

Das erfolgreiche Abschneiden unter dem Hallendach will Dennis Brinkmann als positives Erlebnis mit in die Vorbereitung einfließen lassen. »Die Mannschaft ist angeschlagen aus der Saison gekommen und hat jetzt wieder Spaß. Sie gewinnt, schießt Tore und ist besser als der Gegner«, das wollen wir mitnehmen«, so der Coach, der die Ruhe im Verein trotz der prekären Situation zu schätzen weiß: »Wenn ich das mit den Vereinen vergleiche, bei denen ich gespielt habe oder sehe, was jetzt in Herne oder Siegen los ist, dann ist das hier schon etwas Besonderes. So wird der FCG weiter wachsen und es wird etwas Vernünftiges entstehen.«

Dennis Brinkmann

Die Basis dafür muss allerdings der Verbleib in der Oberliga Westfalen sein, das ist Dennis Brinkmann auch bewusst. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse die Mannschaft individuell besser werden, damit künftig »Böcke« sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive ausbleiben. Der Coach ist zuversichtlich, dass dies gelingen wird, warnt aber vor einer zu großen Überzeugung in den eigenen Reihen. »Ein bisschen zweifeln sollte jeder, denn nur so kannst du an dir arbeiten«, meint der 40-Jährige und ergänzt mit einem Blick auf die Tabelle: »Unsere Hinserie hat viele Geschichten. Aber Letzter ist nun einmal Letzter.«

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