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Partie gegen Wolfsburg II, Position in der Tabelle und Pollmann mit Gelb-Rot verloren

Für den FSV Gütersloh kommt es geballt

Rheda-Wiedenbrück (WB). Als wenn es eines letzten Beweises bedurft hätte, dass der FSV Gütersloh einen völlig gebrauchten Tag erwischt hat, so sieht Marie Pollmann als I-Tüpfelchen die Gelb-Rote Karte (84.). Damit hat der Zweitligist am gestrigen Sonntag beim 0:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg II nicht nur sein erstes Saisonspiel und die Spitze der 2. Bundesliga Nord verloren. Es kommt geballt!

Christian Bröder

Die bislang schon neun Mal erfolgreiche Gütersloher Toptorjägerin Josephine Giard (Zweite von rechts) geht am gestrigen Sonntag leer aus. Der VfL Wolfsburg und seine Torhüterin Manon Klett gewinnen in der Tönnies-Arena mit 2:0. Foto: Henrik Martinschledde

Die Führungsposition ist eine Woche vor dem ostwestfälischen Derby ausgerechnet in den Händen von Arminia Bielefeld, das 5:1 in Delmenhorst gewonnen hat. Beim DSC im Queller Waldstadion fehlt den Gütersloherinnen am nächsten Sonntag (14 Uhr) mit der gesperrten Pollmann obendrein eine weitere wichtige Säule, nachdem Marina Hermes schon gegen Wolfsburg passen muss, weil sich ihre muskulären Probleme verschlimmert haben.

Marie Pollmann

»Verdammt ärgerlich«, findet die 28-jährige Routinierin ihren Platzverweis, der mit einer Portion Pech verbunden ist. Ihr Halten gegen Franziska Fiebig findet in der ersten Gelben Karte (78.) noch die einzig richtige Konsequenz, während beim »hohen Bein« gegen Michaela Brandenburg (83.) auch Gnade vor Recht hätte ergehen können. »Sie kam von hinten, ich habe sie nicht gesehen«, beschwört Pollmann. Schiedsrichterin Isabel Steinke bleibt indes hart.

Gnadenlos gehen derweil vor gut 140 Zuschauern in der Tönnies-Arena die Gäste zu Werke. Ihre Angriffswucht können sie zu Beginn noch nicht ausspielen, da FSV-Trainerin Britta Hainke in einer defensiv-lastigen 3-4-3-Grundordnung mit Birgitta Schmücker und Melissa Schulz als hohe Außenverteidigerinnen Wert auf Absicherung legt. Daraus ergibt sich ein etwa halbstündiges Egalisieren, ehe Güterloh auf 4-4-2 umstellt und mutiger agiert.

3:1 Chancen zur Pause, am Ende steht’s in der Statistik 5:5

Durch Isabelle Wolf (34.), die VfL-Torhüterin Manon Klett auf der Torlinie anschießt, und einen durch Klett zur Ecke geklärten Schuss von Shpresa Aradini (44.) hat Gütersloh die hochkarätigsten Möglichkeiten. Nach Chancen führt der FSV zur Pause 3:1, am Ende steht es in der Statistik 5:5.

Vielleicht wäre die Partie anders gelaufen, wenn Josephine Giard direkt nach dem Seitenwechsel allein am rechten Pfosten nicht knapp verzogen, sondern die Führung erzielt hätte (47.)...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 30. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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