1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Guetersloh
  6. >
  7. HSG verliert Gierschwohl an den TV Verl

  8. >

18:20-Pleite gegen Handball Bad Salzuflen nur eine Randnotiz

HSG verliert Gierschwohl an den TV Verl

Gütersloh (WB). Landesligist HSG Gütersloh und Justus Giersch gehen ab sofort getrennte Wege. Nach dem Ablauf einer achtwöchigen Wechselsperre wird sich Giersch wohl dem Verbandsligisten TV Verl anschließen. Die 18:20 (7:7)-Pleite gegen Handball Bad Salzuflen geriet unter diesen Umständen zur Randnotiz.

Hendrik Christ

Mangels Personals musste Alexander Hark im linken Rückraum aushelfen. Eigentlich die Position von Justus Giersch, doch der hat die HSG in Richtung TV Verl verlassen. Foto: Wolfgang Wotke

Am vergangenen Dienstag hatte der Halblinke Trainer Uwe Walter seine Beweggründe mitgeteilt. Er habe persönlich keine sportliche Perspektive bei der HSG für sich ausmachen können und sehe sich selber in der Verbandsliga, gab Walter den Inhalt des Gesprächs wieder.

Kollenberg stelllt klar

Dass Versprechungen hinsichtlich der Kaderplanung nicht eingehalten wurden und es deswegen zum Frust kam, wollte der Sportliche Leiter Matthias Kollenberg nicht im Raum stehen lassen: »Alle aus der Mannschaft waren in den Prozess jederzeit eingebunden. Kurz vor der Saison wurde klar mitgeteilt, wie wir in die Serie gehen.« Sportlich ist der Verlust von Justus Giersch groß. Er sorgte im Rückraum für die Torgefahr und Durchschlagskraft.

Die übrigen Gütersloher waren am Sonntag näher dran an einem Punktgewinn als in den Vorwochen. In einem sehr schwachen Handballspiel ließen die Gastgeber aber unterm Strich ein paar freie Chancen zu viel liegen. Im Angriff gelang es, den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten und nicht wieder ins offene Messer zu laufen.

Uwe Walter

»Das war diszipliniert und gut. Wenn wir aber etwas holen wollen, müssen wir unser Optimum erreichen. Dann sind zwei vergebene Siebenmeter und drei Gegenstöße schon zu viel«, stellte Uwe Walter fest.

Die Partie war sehr zerfahren. Auch Gästetrainer Jens Freier, langjähriger Coach beim TV Verl, konnte nicht zufrieden sein. Fehlpässe und falsche Wurfentscheidungen prägten das Geschehen. Gütersloh legte zwar eine gute 3:2:1-Deckung aufs Parkett, war vorne aber zu abhängig vom Max Kollenberg. Ansonsten war Walter einmal mehr gezwungen, Mut zur Improvisation zu beweisen...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 16. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

Startseite