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RSV Gütersloh richtet zum zweiten Mal Westfalen-Meisterschaft aus

Kraftakt gemeinsam schultern

Gütersloh (WB). Die Phalanx der Radrennfahrer des RSV Gütersloh will am kommenden Samstag richtig abräumen. »Wir haben in allen Klassen heiße Eisen im Feuer«, erwartet Richard Riepe, Cheforganisator der zum zweiten Mal nach 2016 vom RSV ausgerichteten Westfalen-Meisterschaft im Straßen-Rennsport, viele vordere Platzierungen.

Dirk Heidemann

RSV-Präsident Gerhard Proske (von links), Cheforganisator Richard Riepe sowie die Sponsoren Jörg Kottmeyer und Reinhard Maas freuen sich auf die Westfalen-Meisterschaften im Straßen-Rennsport. Der RSV Gütersloh richtet die Veranstaltung zum zweiten Mal aus.

Schauplatz des Spektakels ist erneut der 1,3 Kilometer lange Rundkurs im Gewerbegebiet Avenwedde-Bahnhof, auf dem zwischen 13 und 17.30 Uhr insgesamt sechs Rennen mit rund 120 Fahrern gestartet werden. »Attraktiv für die Zuschauer – anspruchsvoll für die Fahrer«, fasst RSV-Geschäftsführer Hans-Jörg Eggert die Streckenführung zusammen und fügt an: »Es ist wohl die beste, die wir in Gütersloh bieten können. Eine echte Herausforderung, ich rechne mit abwechslungsreichen Rennverläufen.« Der technisch keineswegs einfache Kurs beinhaltet einige Engstellen. Zudem müssen aufgrund der Winkligkeit die Kurven exakt angesteuert werden. Die Westfalen-Meisterschaften für die Bezirke OWL, Westfalen-Nord und Westfalen-Mitte sind die fünfte Veranstaltung, die der RSV in diesem Jahr stemmt.

»Ein echter Kraftakt, der auch eine Menge Geld kostet«, ist Richard Riepe froh, dass mit Naturwaren Maas und der Unternehmensgruppe Kottmeyer zwei Sponsoren dem Verein unter die Arme greifen. Jörg Kottmeyer hatte vor 25 Jahren die RSG Harsewinkel mitgegründet und vor zwei Jahren entdeckte sein Sohn Nick die Liebe zum Radsport – mittlerweile fährt er sehr erfolgreich für den RSV. »Ich will den Verein langfristig unterstützen«, sagt Kottmeyer. »Die Veranstaltung findet vor meiner Haustür statt. Außerdem finde ich es toll, wenn solche Rennen weiter stattfinden und nicht mangels Unterstützung abgesagt werden müssen«, nennt Reinhard Maas, selbst passionierter Mountainbiker, die Beweggründe für sein Engagement.

Der sportliche Teil beginnt am Samstag um 13 Uhr mit dem Anfängerrennen. Erstmals richtig ernst wird es ab 13.50 Uhr, wenn die Jugendklassen von der U11 bis zur U17 an den Start gehen. Gefahren werden zwischen 17 und 28 Runden. Aus Sicht des RSV haben Nick Kottmeyer (U11), Henry Appelbaum, die van der Falk-Zwillinge Lukas und Tom, Maja Dirkorte (alle U15), Lukas Riepe sowie Mathis Szostak (beide U17) beste Aussichten auf das Treppchen. Vor allem Szostak stehe »gut im Saft«, wie RSV-Jugendwart Thorsten Dirkorte anmerkt. Mit Matteo Oberteicher (Schweiz) und Erik Horsthemke (Luxemburg), die an Rundfahrten im europäischen Ausland teilnehmen, fehlen zwei Aushängeschilder des Vereins.

Im Bereich der Senioren 2 (35 Runden), die um 14.50 gemeinsam mit der U19-Jugend (40 Runden) starten, werden Roman Nowak, Andreas Jung und Daniel Bojko im vorderen Bereich erwartet. Bei den Senioren 3 und 4 (30 Runden) hegen Guido Helmer sowie Bernd Brune Ambitionen, gleiches gilt für die favorisierte Lydia Ventker bei den Damen (35 Runden). Beide Rennen werden um 16 Uhr gestartet. Höhepunkt des Tages ist um 17.15 Uhr das Männer-Rennen (A- bis C-Klasse) über 55 Runden (71,5 Kilometer) mit 45 Teilnehmern. Hier haben neun Fahrer des RSV gemeldet. »Wir sollten sehen, dass wir mindestens einen auf das Treppchen bekommen«, sagt Richard Riepe. Das Team um Sebastian Ventker, Martin Maas, Marius Dotzauer, Johannes Böcker, Frederik Globisch und Felix Reinken dürfte vor allem für Yannick Winkelmann und Moritz Kaase fahren. Als Favorit gilt allerdings der Herforder Daniel Klemme.

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