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Zwei Tore beim 3:1 – Pollmann und Hermes bleiben, Kleinherne geht

»Maggis« würzige Abschiedsgala

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Tore sind im Fußball das Salz in der Suppe. Da passt es ins Bild, dass die erfolgreichste Schützin des FSV Gütersloh in dieser Saison auf den Spitznamen »Maggi« hört. Zwölfmal hat Magdalena Richter den Gegnern in dieser Saison in die Brühe gespuckt. Jetzt hört sie auf. Beim FSV-Heimspiel-Abschied »pfeffert« die 24-Jährige am Sonntag Blau-Weiß Hohen Neuendorf beim 3:1 (1:0) zwei Treffer rein.

Christian Bröder

Michael Horstkötter (von links) verabschiedet gestern Magdalena Richter, Jil Eis und Wiebke Tepe. Foto: Henrik Martinschledde

»So hätte ich es mir nicht ausgemalt, aber es ist doch ganz schön«, freut sich die Flügelspielerin über ihre würzige Abschiedsgala. Die in Essen beheimatete Studentin (Bauingenieurwesen) bricht aus beruflichen Gründen ihre Zelte in der Tönnies-Arena ab, einen neuen Klub hat sie noch nicht. »Vielleicht konzentriere ich mich auch ganz auf das Berufliche. Bis jetzt ist alles offen«, sagt Richter, die seit Januar 2016 beim FSV Gütersloh unter Vertrag steht.

Immer wieder geht die beste Torschützin flöten

Für den Zweitligisten ist es scheinbar Schicksal, dass ihm immer wieder seine beste Torjägerin abhanden kommt: Vor zwei Jahren wechselte Nina Ehegötz zum 1. FC Köln. Im vergangenen Sommer zog es Sarah Grünheid zu Arminia Bielefeld. Jetzt hört »Maggi« auf.

Michael Horstkötter

Neben der Ex-Bochumerin werden am Sonntag auch Jil Eis und Wiebke Tepe vor dem Anpfiff verabschiedet. Zudem verlässt U 19-Nationalspielerin Sophia Kleinherne den Klub und wechselt zum 1. FFC Frankfurt in die 1. Bundesliga. »Das ist ein riesiger Verlust für uns. Sie ist doch unser größtes Talent gewesen«, klagt Geschäftsführer Michael Horstkötter.

Hainke freut sich über zwei Säulen

Freuen darf sich der 53-Jährige trotzdem: über die Zusagen von Regisseurin Marie Pollmann (»Das Gesamtkonzept passt und wir können mit dem Team noch viel erreichen«) und Marina Hermes für die Saison 2017/18. »Super, sie sind ja zwei Säulen der Mannschaft«, freut sich auch Britta Hainke.

Die 49-jährige Trainerin sieht gestern im letzten Saisonheimspiel einen souveränen Auftritt in einem über weite Strecken einseitigen Spiel. Die Gäste aus Brandenburg sind im 5-3-2-System allzu sehr damit beschäftigt, den Gütersloherinnen die Spielfreude zu nehmen. Die bleiben unbeeindruckt: »Maggi« Richter trifft per Abstauber zum 1:0 (17.), später auf Vorlage von Pollmann zum 2:1 (67.).

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Montags-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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