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Handball-Bezirksligist HSG Rietberg-Mastholte zählt jetzt zu den Aufstiegs-Favoriten

Mehr Qualität im Kader

Rietberg-Mastholte (WB). Nach einer durchwachsenen Vorsaison will die HSG Rietberg-Mastholte in der kommenden Serie wieder eine bessere Rolle spielen. In Sachen Personalpolitik hat der Handball-Bezirksligist an den richtigen Stellschrauben gedreht. Der klangvolle Kader beschert der HSG eine Favoritenkarte, die Verantwortlichen reagieren aber zurückhaltend.

Hendrik Christ

HSG-Trainer Ralph Eckel (hinten, Zweiter von links) mit den Neuzugängen Philipp Birkholz, Marcel Schmidt (hinten, von links), Tim Bexten und Dennis Fürbach (vorne, von links) Foto: Hendrik Christ

»Keine Frage, wir haben Qualität dazubekommen«, befindet Trainer Ralph Eckel, »aber das muss man relativieren, denn nach einigen Änderungen am Kader sind wir noch nicht perfekt eingespielt.« Vom Verbandsligisten TSG Harsewinkel wurde Philipp Birkholz losgeeist. Der Rechtsaußen passt aufgrund seiner Schnelligkeit und Abschlussstärke ideal ins Konzept der HSG.

»Er ist als Knipser ein Riesengewinn für uns«, freut sich Eckel. Ähnlich verhält es sich mit Marcel Schmidt, ebenfalls Ex-Harsewinkeler. Zwar befindet sich Schmidt schon seit 2014 in Rietberg, musste aber die vergangene Spielzeit aufgrund einer Knieverletzung aussetzen. Der Hüne kann von der halblinken Position einfach Rückraumtore erzielen, benötigt jedoch Wettkampfpraxis.

Eigene Jugend

Aus der eigenen Jugend schaffte Tim Bexten den Sprung in die erste Mannschaft. Der Linksaußen zeigte bereits in der vergangenen Rückrunde ansprechende Leistungen im Seniorenbereich. Dennis Fürbach ist der vierte Neuzugang. Der Halbrechte kommt vom Wiedenbrücker TV und soll Dirk Rettig entlasten. »Dennis ist ein guter Backup und zeigt ansprechende Leistungen im Training. Er wird seine Spielanteile bekommen«, verspricht Ralph Eckel. Mit dem neuen Quartett sind die Abgänge von Christian Brockmann, Marcel Buschkröger und Jerome Bisping mehr als adäquat ersetzt.

»Wir sind ganz gut im Soll«, glaubt Ralph Eckel. Nach einem regelrechten Vorbereitungs-Marathon strahlen die Akteure eine »gigantische Fitness« aus, befindet der Coach – für das aufwendige Spiel der HSG ist körperliche Substanz unerlässlich. Die engagierte Abwehrarbeit kostet Kraft, außerdem sollen Gegenstöße noch schneller vorgetragen werden.

Teambuilding steht noch aus

Wenn sich die Mannschaft auf fremden Parkett stabilisiert, ist mit den Rietbergern zu rechnen. An den ersten beiden Spieltagen geht es nach Altenhagen-Heepen II und Harsewinkel II, dort will man gerne mit einer positiven Auswärtsbilanz starten. »Erstmal müssen wir gut reinkommen und die weiteren Partien abwarten«, zeigt sich Ralph Eckel reserviert.

Das Personalbuch

Zugänge: Philipp Birkholz, Marcel Schmidt (beide Harsewinkel), Dennis Fürbach (WTV), Tim Bexten (eigene A-Jugend)

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