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Fußball: Das ändert sich 2018/19 im Amateurfußball

Neue Gelb-Regeln und Platztausch in Notlagen

Gütersloh (WB). Die Amateur-Fußballer in Westfalen bekommen es von der Oberliga bis hinunter in die Kreisliga D in der Saison 2018/2019 mit neuen Regelungen zu tun. Beim Bezirksliga-Staffeltag in Kaunitz hat Verbands-Funktionär Friedhelm Spey aus Hüllhorst die gravierendsten Änderungen vorgestellt.

Markus Schumacher

In puncto Gelbe Karte, wie sie hier von Schiedsrichter Nico Glowatzki gezeigt wird, haben Fußballer der Amateurklassen 2018/2019 Regeländerungen zu beachten. Foto: Markus Schumacher

Gelbsperre kann im Pokal nicht mehr »ausgesessen« werden

Thema 5. Gelbe Karte: Sieht ein Spieler die Verwarnung, ist er jetzt für zehn Tage oder ein Meisterschaftsspiel gesperrt. Neu ist: Der »Übeltäter« kann zwar in Pokalspielen eingesetzt werden, aber es ist künftig nicht mehr möglich, dass er seine Sperre aus der Liga dort »aussitzt«.

Platzwechsel bei Dunkelheit oder Unbespielbarkeit

Stichwort Platztausch: Steht ein Fußballspiel aufgrund von eintretender Dunkelheit oder Unbespielbarkeit des Platzes (etwa bei Starkregen) vor dem Abbruch, kann der Schiedsrichter die Partie auf einem benachbarten Spielfeld – möglicherweise Kunstrasen – fortführen. Spey: »Die Entscheidung fällt der Unparteiische. Ist ein bespielbarer Platz vorhanden, ist der Wechsel möglich. Die Spieler sollten auf jeden Fall immer Ersatzschuhe dabei haben.«

Gelb wird bei Vereinswechsel innerhalb einer Klasse mitgenommen

Gelbe Karte bei Vereinswechsel in der Winterpause: Wechselt ein Spieler innerhalb der gleichen Spielklasse zu einem anderen Verein, werden die Gelben Karten nicht mehr gelöscht.

Vereine sollen Fotos hochladen – ab 2019 drohen Ordnungsgelder

Passkontrolle: Bis zum 31. Dezember sollen alle Vereine die Fotos ihrer Spieler hochladen, schon ab diesem Sommer soll die Passkontrolle entfallen. Wer dem nicht nachkommt, wird ab Januar 2019 mit Ordnungsgeldern belegt.

Diese Neuheiten warten auch auf die Kicker aus der Bezirksliga II, wo Staffelleiter Norbert Flaskamp die vergangene Spielzeit als »aufregend« erlebt hat. Der Rheda-Wiedenbrücker berichtete in Kaunitz von kuriosen Mails, Abstiegsentscheidungen in der Nachspielzeit am letzten Spieltag und einer Zunahme von Spruchkammersitzungen. Im Gepäck hatte Flaskamp, der jetzt ins 38. Jahr als verantwortlicher »Chef« der heimischen 8. Liga geht, die Meisterurkunde für den FC Kaunitz und den Fairnesspreis für den Absteiger SV Spexard II.

»Kleine Spechte« mit Abstand die fairste Mannschaft

Die »kleinen Spechte« waren die mit Abstand fairste Mannschaft. Am Ende der Rangliste stand der zweite Absteiger SC Hicret Bielefeld. Die Anzahl der Gelben Karten ging von 1389 auf 1071 zurück. Bei den Gelb-Roten Karten gab es eine Zunahme von 22 auf 43 und 37 Mal zückten die Schiedsrichter Rot. Die zuständige Kammer III (Mitte) der Bezirksspruchkammer wurde sieben Mal einberufen. Den kommissarischen Vorsitz hat noch der Rietberger Ralf Peterhanwahr, der im Frühjahr den Vorsitzenden Dennis Kocker abgelöst hat.

SG Hörstmar/Lieme ist erstmals in der Staffel II dabei

Von den 16 Teams der Saison 2018/2019 fehlten Montagabend die Aufsteiger Gütersloher TV und der SV Eintracht Jerxen-Orbke (Kreismeister aus Lippe). Aus der Landesliga kommen mit den Absteigern VfB Schloß Holte und Spvg. Steinhagen zwei alte Bekannte zurück. Neu in der Liga ist zum ersten Mal die Spielgemeinschaft SG Hörstmar/Lieme aus dem Fußballkreis Lemgo.

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