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Tischtennis-Trio aus Gütersloh startet am Donnerstag zum Abenteuer nach Italien

Pizza, Pasta, Post SV: Pokalspiel in Mailand kostet 1000 Euro

Gütersloh (WB). Wie »Low Budget« in einem europäischen Sport-Wettbewerb funktioniert, zeigt ein Ausflug von drei Tischtennis-Spielern aus Gütersloh: Für Björn Brust, Dariusz Jakubowski und Mario Nagel startet Donnerstagfrüh um sechs Uhr ab Flughafen Köln-Bonn ein ganz spezielles Pokal-Abenteuer im Intercup.

Christian Bröder

Pizza Magherita mal anders: In Mailand will Björn Brust vom Post SV Gütersloh dem Gegner heiße Bälle servieren. Foto: Carsten Borgmeier

Die Reise für die drei Akteure des Postsportvereins, die sonst in der Kreis- und Bezirksliga unterwegs sind, geht nach Italien. Genau genommen in den Norden, nach Bergamo, was hin und zurück via Ryanair 53 Euro pro Nase macht. Von dort aus sind es noch einmal knapp 50 Kilometer mit dem Mietwagen (der schlägt bei Europcar mit 50 Euro zu Buche), und das Ziel ist erreicht: Mailand, die Millionen-Metropole in der Lombardei.

Erst Stadionführung in San Siro, dann »Eurofighter« an der Platte

Klingt nach Mode, Oper und Fußball. »Klar machen wir Sightseeing. Wir schauen uns da Vincis Abendmahl an, besuchen den Dom und machen eine Stadionführung in San Siro mit«, erklärt der Vereinsvorsitzende Jakubowski, der als Schalke-Fan besonderes Interesse daran haben dürfte. 20 Jahre nach dem königsblauen Kicker-Triumph im UEFA-Pokal werden der 49-Jährige und sein beiden Mitstreiter aber selber zu »Eurofightern« – an der Platte.

Björn Brust

Pizza, Pasta, Post SV! Für den Gütersloher Verein mit den Farben Schwarz-Gelb, treten sie am Samstags um 17 Uhr beim italienischen Fünftligisten GS Regaldi Novara in der ersten Runde des Intercups an. »Das ist ein europäischer Vereinswettbewerb. Da kann sich im Prinzip jeder anmelden und ein Team hinschicken. Die Teilnahme kostet uns 99 Euro Gebühren«, klärt Björn Brust auf.

Im Vorjahr: unschöne Erlebnisse in Sarajevo und Boateng am Flughafen

Der 41-Jährige ist »erfahrener« Europapokal-Teilnehmer und hat bereits im Vorjahr mitgewirkt. Da erlebten er und seine Mitstreiter im immer noch von Spuren des Bosnienkriegs gezeichneten Sarajevos einen höchst absonderlichen Pokaltrip: Smog in der Stadt, kaputte Häuser und Straßen, unfreundliche Gastgeber, eine wenig einladende Zwei-Sterne-Herberge und geklaute Radkappen verdarben den Spaß, der übrigens 1400 Euro kostete. Unbezahlbar: Am Flughafen traf man Jérome Boateng. Sportlich gab es beim Erstligisten aus Bosnien-Herzegowina allerdings wenig zu lachen.

In Italien rechnen sich die Gütersloher »Postler« in dieser Hinsicht nun mehr aus...

Den ausführlichen Artikel, weshalb der Vereins-Vorsitzende aushilft und der gesamte Europapokal-Ausflug am Ende 1000 Euro kostet, lesen Sie am Donnerstag, 19. Oktober im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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