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32. Strenge-Cup im LAZ Nord: Eltern werden mit einbezogen – Nordkreis-Quartett fehlt

Riesige Vorfreude trotz Kollisionskurs

Kreis Gütersloh (WB). Die Terminauswahl ist in den Augen der Verantwortlichen vor allem eines: optimierbar! Wenn von Freitag bis Sonntag rund 700 E-Jugend-Fußballer zwischen neun uns zwölf Jahren ihre Zelte im LAZ Nord beziehen, um den 32. Strenge-Cup auszutragen, ist die Breite an Konkurrenzveranstaltungen groß wie selten.

Ralf Weber

Eine Szene aus dem Endspiel 2016: Mattes Kleikemper (links) und die E-Junioren des SC Wiedenbrück setzen sich gegen den SV Spexard vor großer Kulisse mit 2:1 durch. Bis Sonntagnachmittag wird im LAZ Nord der Nachfolger ermittelt. Foto: Ralf Weber

Mit einer Träne im Auge sehen die Offiziellen des ausrichtenden Kreis-Jugendausschusses (KJA), des Gütersloher TV sowie Geschäftsführer Klaus Strenge vom Hauptsponsor Strenge insbesondere zum parallel angesetzten Sparkassen-Cup in Halle. Den dortigen Vergleich mit Bundesligateams bevorzugen mit dem SC Halle, TSV Amshausen, BW Werther und TuS Solbad-Ravensberg gleich vier Nordkreis-Vertreter, die ansonsten beim Strenge-Cup zum festen »Interieur« zählen. Dazu fehlt der VfB Lette aufgrund einiger Kommunionen.

Klaus Strenge

Damit die Teilnehmerzahl des Traditionsturniers dennoch die Wunschzahl 40 nicht unterschreitet, springen der TuS Senne 08, TuRa Elsen, VFL Ummeln sowie der Herzebrocker SV II und FSC Rheda II ein. Zum Inventar zählt bereits der SV Falkensee-Finkenkrug aus Brandenburg sowie der FC Gütersloh, der aufgrund der drohenden Insolvenz zum letzten Mal dabei sein könnte. Trotz aller Freude über die erstmalige Teilnahme der Gütersloher Aramäer gelobt das Organisationstrio bei der Terminierung für 2018 Besserung. Klaus Strenge: »Wir müssen für das kommende Jahr die Terminpläne besser abgleichen.«

Trikotfalten und Nagelbalken: Eltern werden miteingebunden

Gleichwohl ist die Vorfreude riesig, wie Strenge und seine Mitstreiter Susanne Mielke (GTV) und Christian Wenzel (KJA) am Montag unisono erklärten: »Wir als Team können den Turnierstart kaum abwarten.« Fußball von morgens um sechs bis abends gegen 23 Uhr, in Vor-, Trost- und Endrunde, dazu die Zeltstadt auf dem LAZ-Hauptplatz und ein Rahmenprogramm mit zwei Neuerungen: Beim »Trikotfalten auf Zeit« am Samstag (10 bis 18 Uhr) kann die schnellste, maßgenaueste Spielermutter einen 15-teiligen Trikotsatz für ihren Verein gewinnen. Die Spielerväter können derweil beim »Nagelbalken am Bierstand« auslosten, »wer die nächsten 15 Cola für das Team holt«, so Strenge.

Vorjahresfinalisten treffen schon am Freitag um 19.15 Uhr aufeinander

Sportlich gesehen ruht der Fokus in der Vorrunde diesmal auf der Gruppe 3. Dort wetteifern die Vorjahresfinalisten SC Wiedenbrück (Titelverteidiger) und SV Spexard sowie der FSC Rheda und der SV Avenwedde um den Gruppensieg. Bereits Freitagabend um 19.15 Uhr kommt es zur Neuauflage des Endspiels von 2016 zwischen Wiedenbrück und Spexard.

Klaus Strenge

Jugendfußball-Kenner Christian Wenzel weiß jedoch, dass die aktuelle Partie nichts mehr mit der des Vorjahres gemein hat: »In beide Mannschaften sind komplett andere Kinder dabei. Wenige dürfen beim Cup zweimal mitspielen.« Einen Favoriten zu prognostizieren, sei deshalb »völlig unmöglich«. Zudem sorgt die Strenge-Cup-Grundregel Nummer eins jedes Jahr für Überraschungen. Klaus Strenge: »Je nachdem wann abends der Nachtwächter läutet, kann es morgens mit der Favoritenrolle ganz schnell vorbei sein.«

Gespielt wird im LAZ Nord von Freitag bis Sonntag (Finalspiele ab 13.20 Uhr, Endspiel: 14.40 Uhr). Eine weitere Terminkollision wirkt sich übrigens geringfügig aus. Da die Kahlertstraße am Sonntag aufgrund des GTV-Dalkeman den Triathleten vorbehalten ist, sollten Zuschauer zum Einmarsch der 40 Mannschaften (10.30 Uhr) über die B 61 und den Postdamm anreisen. Weitere Infos, die Gruppen sowie aktuelle Ergebnisse gibt es unter www.strenge-cup.de .

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