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Das Personalbuch des Fußball-Landesliga-Aufsteigers Viktoria Rietberg

Schlechter Hip-Hop – gute Cocktails

Rietberg (WB). Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte spielt der TuS Viktoria Rietberg in der kommenden Saison in der Fußball-Landesliga. Der Sportliche Leiter Wolfgang Grübel stellt das Meisterteam der Bezirksliga Staffel 2 in einem Personalbuch vor.

Der Landesliga-Aufsteiger Viktoria Rietberg mit (hinten von links) Betreuer Janis Moos, Wolfgang Grübel (Sportlicher Leiter), Felix Brockbals, Tim Dry, Alexander Sandjohann, Marvin Thoms, Janick Schiermeyer, Julian Strathoff, Marc Birkenhake, Trainer Tim Brinkmann, Philipp Lüningschrör, Paul Suchy und Daniel Burger sowie (vorne von links) Lennart Kleygrewe, Wadim Reger, Tim Gebranzig, Dennis Grübel, Mike Dry, Denis Molliqaj, Thomas Schreiber, Lukas Suchy, Max Heinrich. Foto: Wolfgang Wotke

Philipp Lüningschröer (26): Unser Keeper »Flipper« ist ein guter Rückhalt gewesen und vor dem Spiel in der Kabine für die Musik zuständig. Sein Geschmack ist ein wenig seltsam: deutscher Hip-Hop – geht gar nicht!

Marvin Thoms (22): Der Spitzname unseres zweiten Torhüters ist »Martin« – warum auch immer. Der Partykönig der Mannschaft hatte viel Pech mit Verletzungen.

Julian Strathoff (21): »Juli« ist einer von gefühlt 20 Strathoffs in Rietberg. Der Innenverteidiger hat sich toll entwickelt. Wir sind froh, dass sein Bruder Simon von Victoria Clarholz im Sommer auch zu uns kommt.

Max Heinrich (32): Was soll man über »Heini« noch sagen – jeder kennt ihn. Er war ein Garant für den Aufstieg. Schläft nach Feierlichkeiten überall.

Dennis Grübel (31): Der Linksverteidiger in der Viererkette hat zum Glück etwas Talent von seinem Vater geerbt. Solide und sehr stabil. Der Spieler mit den meisten Schmerzen nach den Spielen.

Daniel Burger (32): Ein absoluter Glücksgriff. »Burgi« ist trotz Schichtarbeit immer fit, obwohl man nach einem Spiel das Gefühl hat, dass der »Sechser« unter das Sauerstoffzelt muss. Rauchen geht aber...

Thomas Schreiber (25): »Schröcki« war ein ganz wichtiger Spieler auf der Sechs, der gerade einen Anfängerfehler macht und zum SC Peckeloh wechselt.

Mike Dry (31): Wenn er gut drauf ist, dreht unser »Zehner« alles ein – manchmal auch sich selbst. Ebenfalls ein ganz wichtiger Spieler auf dem Weg zum Aufstieg.

Lennard Kleygrewe (19): Unser Youngster. Kackfrech für sein Alter, wird noch besser. Unvorstellbar: Er ist Cottbus-Fan – Wie geht das?

Wadim Reger (30): Schon 18 Tore in dieser Saison, trifft seit Jahren regelmäßig. Schneller Stürmer, guter Typ. Zweites Hobby: Rauchen!

Jannik Schiermeyer (22): Kam im vergangenen Sommer endlich aus Verl, nachdem wir zuvor schon jahrelang an ihm herumgebaggert hatten. Flexibel einsetzbar. Tritt schon mal eine Flasche weiter weg als den Ball, wenn er unzufrieden ist.

Marc Birkenhake (27): 38 Tore – was soll man dazu sagen. Das hätte »Birke« von sich selbst nicht gedacht. Wichtiger Bestandteil der Truppe, leider mit dem rechten Fuß ganz schlecht.

Paul Suchy (28): Rechtes Mitglied der Vierer-Abwehrkette. In der Rückrunde leider beruflich etwas angespannt. Toller Teamplayer. Jobmäßig ist er noch etwas orientierungslos, den Weg müssen wir ihm zeigen.

Alex Sandjohann (20): Neuzugang aus Kaunitz. Hat es sofort zu einem festen Bestandteil der Mannschaft geschafft. Gute Entwicklung. Hat Talent von seinem Vater Jochen mitbekommen, der früher in Verl gespielt hat.

Denis Molliqaj (28): Eigentlich ein gesetzter Spieler, der aus beruflichen Gründen aber öfters beim Training verhindert ist. »Molli« ist unser Cocktailspezialist. Man weiß hinterher auf jeden Fall nicht mehr, was man getrunken hat.

Lukas Suchy (31): Habe selten einen Spieler gesehen, der so wenig Einsätze hatte, aber trotzdem in der Truppe voll anerkannt ist und immer für gute Stimmung sorgt. Und das, obwohl »Lucky« unser Geldeintreiber ist.

Tim Gebranzig (29): Flexibel einsetzbar, Teamplayer. Unser »Dicker« hat oft geholfen, Spiele zu drehen. Verlässt uns leider. Schickt nachts Sprachvideos rum, auf denen man ihn nicht versteht.

Felix Brockbals (20): »Fee« ist ein großes Talent aus den eigenen Reihen, hat leider permanent mit Verletzungen zu kämpfen. Der Pechvogel der Saison hat aktuell einen Kreuzbandriss. Aber er wird wiederkommen.

Tim Brinkmann (38): Unser Trainer ist ein Glücksgriff für die Mannschaft und den gesamten Verein. Sehr akribisch, jede Einheit hat Hand und Fuß. Musste sich erst an die Bezirksliga gewöhnen, da Spieler auch mal etwas wichtigeres zu tun haben, als zum Training zu kommen. Das kannte er vom FC Gütersloh nicht so. Hat sofort den Sprung in die Alten Herren geschafft, wo er der Karaokekönig ist.

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