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Petra Reckmeyer und Roman Schlieckmann bleiben Kreismeister

Titel verteidigt

Gütersloh (WB/msc). Die Titelverteidigung der Kreismeisterschaft war für Petra Reckmeyer ein Jubiläum. Die erfahrene Dressurreiterin des Reit - und Fahrvereins Herzebrock-Rheda sicherte sich am Sonntag zum zehnten Mal den Titel.

Roman Schlieckmann gewinnt auf dem Westfalen Cedric die Kreismeisterschaft der Springreiter. Im Stechen der fünf besten Reiter bleibt der 44-Jährige ohne Fehler und verteidigt den Titel vor seinem Avenwedder Teamkollegen Max Schreiber. Foto: Markus Schumacher

Mit ihrem Hannoveraner-Hengst Just For Fun gewann die 51-Jährige mit zwei Punkten vor ihrer Nichte Anna Reckmeyer (9 Punkte) auf Wingado und der Gütersloherin Victoria Pavenstädt (13 Punkte) auf dem elfjährigen Westfalen Der Max. Der Finaltag der Meisterschaften war in der Halle des gastgebenden Reitervereins Schloß Holte ganz nach dem Geschmack von Petra Reckmeyer. Die zweite Qualifikation hatte die Herzebrockerin mit 716 Punkten vor ihrer Nichte Anna (705 Punkte) klar entschieden. Dritte in dieser M-Dressur mit zwei Sternen wurde Leonie Thiel (693). Im Finale wurde wieder eine M-Dressur mit zwei Sternen geritten und Petra Reckmeyer zeigte erneut ihre ganze Erfahrung und Routine. Die mit Abstand beste Leistung der sieben im Finale qualifizierten Starter war mit 736 Punkten (72,157 Prozent) perfekt. »Das Pferd ist einfach ein richtiger Schatz. Es hat einfach alles perfekt funktioniert«, lobte Petra Reckmeyer die sehr gute Leistung des 12-jährigen dunkelbraunen Hannoveraners.

Mit ihrem Schützling hat sie zum vierten Mal die Kreismeisterschaften gewonnen. »Das war jetzt das letzte Mal das wir bei den Kreiswettkämpfen am Start waren«, kündigte Petra Reckmeyer an. Zweite im Finale wurde Victoria Pavenstädt (716,5/70,245) vom Gütersloher Zucht-, Reit- und Fahrverein vor Anna Reckmeyer (701,5/68,775). Die erste Wertungsprüfung für die Titelkämpfe hatten Anna Reckmeyer und Wingado noch mit 693 Punkten vor ihrer Tante und Lehrmeisterin Petra Reckmeyer (691) sowie Victoria Pavenstädt (684) zu ihren Gunsten entschieden.

Vor seiner Titelverteidigung war Springreiter Roman Schlieckmann noch sehr unsicher ob ihm zum zweiten Mal der Sprung an die Spitze der besten Stangenspezialisten aus dem Kreis gelingt. »Die Pause nach der zweiten Qualifikation kurz und als Reiter musst du schauen wie dein Pferd das wegsteckt«, so Schlieckmann. Am Ende setzte sich der erfahrene Jockey vom Reit- und Fahrverein Avenwedde im Finale der Klasse M auf dem von ihm selbst gezogenen zehnjährigen Westfalen-Wallach Cedric durch. Ohne Fehler in 33,25 Sekunden war der 44-Jährige fast zwei Sekunden schneller als sein Vereinskollege Maximilian Schreiber auf dem Hengst Dabuten von Overis (35,69 Sekunden). »Cedric hat wieder einen tollen Job gemacht. Er hat einen hervorragenden Charakter und ich kann sehr gut mit ihm arbeiten. Hätten wir einen Fehler gemacht, dann wäre ich es in schuld gewesen«, bedankte sich Schlieckmann nach dem goldenen Ritt bei seinem braunen Schützling.

Roman Schlieckmann hatte das Finale der besten 20 Reiter auf dem Niveau der Klasse M mit Stechen mit einem Stern sicher gewonnen. Das Stechen hatten nur fünf Reiter erreicht. In der Endabrechnung siegte Schlieckmann mit nur drei Punkten vor Maximilian Schreiber (20 Punkte) und der Amazone Alicia Mittelteicher (25) vom gastgebenden Verein.

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