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Verdacht auf Rippenbruch – Partie beim FC Gütersloh für zehn Minuten unterbrochen

Tumulte nach Kaptan-Verletzung

Gütersloh (WB). Sportlich sorgt Fußball-Oberligist FC Gütersloh durch die 1:4 (0:2)-Niederlage gegen den ASC Dortmund und mit dem achten sieglosen Spiel in Folge weiter für negative Schlagzeilen. Zudem läuft am Sonntag auch abseits des Rasens einiges aus dem Ruder.

Dirk Heidemann

Auf der Tribüne eskaliert die Situation, als sich eine Dortmunderin vermeintlich über den Gesundheitszustand Kaptans lustig macht. Foto: Wolfgang Wotke

Saban Kaptan liegt bereits seit der dritten Minute mit den Anhängern des ASC im Clinch, die nach einem leichten Schubser des FCG-Stürmers gegen die Brust von Pierre Szymaniak vehement die Rote Karte gefordert hatten. In der 72. Minute bleibt Kaptan selbst nach einem Zweikampf am Boden liegen. »Er lebt noch!«, entfährt es einer Dame im Rentenalter, als sich Kaptan wieder regt.

Wütende Spielermutter, aufgebrachte Zuschauerin, dann eskaliert die Szene

Das bringt dessen auf der Tribüne sitzende Mutter auf die Palme, die sich verbal mit der Zuschauerin aus Dortmund anlegt, wenig später kommt auch noch Kaptans Vater hinzu. Die Situation eskaliert komplett, als sich eine weitere Person dem ASC-Block nähert und von hinten einen Schlag in Richtung eines Gästefans ausübt.

Nun kommt es zu Tumulten, Ordnungskräfte müssen anrücken und Schiedsrichter Stefan Tendyck die Partie unterbrechen. Kaptan wird mit der Trage vom Platz gebracht, springt dann aber plötzlich auf. Er hangelt sich am Zaun hoch und will offenbar mitmischen. Der bereits mit Blaulicht und Martinshorn heranbrausende Rettungswagen bringt Saban Kaptan schließlich mit Verdacht auf Rippenbruch ins Krankenhaus. Der Spuk dauert zehn Minuten, dann herrscht wieder Ruhe.

Fatmir Vata

Die Partie ist zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen. »Wir haben uns selbst geschlagen«, stöhnt FCG-Trainer Fatmir Vata angesichts der vielen individuellen Patzer, die dem Gegner Chancen und Tore ermöglichen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 22. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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