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Oberliga-Handballer aus OWL dürfen nicht unter dem Status „Profis“ trainieren und eine Aufstiegsrunde spielen

Auch Loxten erhält keine Genehmigung

Versmold-Loxten

Der Wunsch nach einer Aufstiegsrunde unter Profi-Bedingungen wird den Sportfreunden Loxten nicht erfüllt. Weil die Stadt Versmold den Oberliga-Handballern keine Sondergenehmigung für Profisport erteilt, bleibt die Hallennutzung weiterhin untersagt. Die gleiche Absage ihrer Kommunen erhielten auch die OWL-Konkurrenten TSG Harsewinkel und TSG AH-Bielefeld. Jetzt läuft alles auf eine Ermittlung des Meisters am Grünen Tisch heraus. Mit Kommentar

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Loxtens Trainer Michael Boy und sein Team erhalten keine Sondergenehmigung für eine Hallennutzung. Foto: Sören Voss

Versmolds Bürgermeister Michael Meyer-Hermann überbrachte SF Loxtens Vorsitzenden Andy Evers am Mittwoch die schlechte Nachricht, dass die Stadt den Sportfreunden nicht helfen kann. Eine Sondergenehmigung wäre nur möglich gewesen, wenn die heimischen Oberliga-Handballer den Status von Profisportlern erlangt hätten. Meyer-Hermann und Harsewinkels Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide hatten beim NRW-Gesundheitsministerium nach dieser Möglichkeit gefragt. Die Antwort war eindeutig: Nur wer mit dem Handballspielen seinen Haupterwerb bestreitet, kann als Profi eingestuft werden. Die gleiche Auskunft bekam Raphael Tigges. Der CDU-Landtagsabgeordnete für die Kommunen Gütersloh, Herzebrock Clarholz und Harsewinkel hatte dieses Thema mit Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, erörtert. „Es gibt leider keine rechtliche Grundlage, den Loxtener Oberliga-Handballern die Hallennutzung zu erlauben“, bedauert Meyer-Hermann im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. Der Bürgermeister hatte zuvor versichert: „Wir sind die Letzten, die das Mitwirken der Sportfreunde verhindern wollen und werden möglich machen, was möglich ist.“ Loxtens Vorsitzender Andy Evers hat dafür Verständnis, sagt aber auch: „Die Sicherheit steht an erster Stelle. Wir haben alles versucht, hätten uns aber noch etwas Rückenwind vom Verband gewünscht. Aber es bleibt noch ein Fünkchen Hoffnung.“

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