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Fußball: Die Saison soll mit Wertung abgebrochen werden. Großer Gewinner einer Quotienten-Regelung wäre A-Ligist Spvg. Versmold

Aufsteiger, aber keine Wildcards

Halle (WB/star/hosh). Die endgültige Entscheidung, ob und wie die Saison gewertet wird, die wird wohl erst ein außerordentlicher Verbandstag im Juni bringen. Doch nach der Befragung der Vereine und den Video-Konferenzen mit Vertretern der einzelnen Ligen zeichnet sich immer mehr ab, wie die Empfehlung des Verbands-Fußballausschusses ausfällt.

Der souveräne Landesliga-Spitzenreiter Espelkamp wird aufsteigen. Der Rangzweite Peckeloh (im Bild Erik Mannek) darf weiter hoffen. Foto: Stephan Arend

Nachdem es keine Zweifel mehr an einem Abbruch der Saison ohne Absteiger gibt (dafür stimmten die Vereine mit großer Mehrheit), haben sich FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski und Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball, bei der Bezirksliga-Konferenz der Staffeln 1 und 2 in puncto Aufstiegsregelung ein wenig in die Karten schauen lassen. Demnach werden anders als bei den Handballern keine Wildcards für zusätzliche Aufsteiger empfohlen. Ob die Hinrunde oder die aktuelle Tabelle gewertet wird (über diese Möglichkeiten haben die Vereine abgestimmt) steht noch nicht fest. Zudem ist die Quotienten-Regelung als weitere Option ins Spiel gebracht worden. Souveräne Spitzenreiter wie Espelkamp in der Landesliga oder Dornberg in der Bezirksliga liegen bei allen Berechnungen vorne und stehen somit quasi als Aufsteiger fest. Würde es zu einer Quotienten-Regelung kommen, dann wäre Spvg. Versmold, aktuell Tabellendritter in der Fußball-Kreisliga A, nicht nur nach der Hinrunde besser als die Konkurrenz aus Oldentrup und Heepen (beide 43 Punkte/19 Spiele). Wenn in der höheren Spielklasse Plätze frei sind, könnten weiterhin auch Tabellenzweite ohne Wildcards aufsteigen. Ohne Aufstiegsspiele wäre auch hier ein Quotienten-Modell denkbar.

„Der Fußball-Ausschuss wird die Empfehlung aussprechen, die Saison mit Wertung abzubrechen. Aktuell gibt es keine Zweifel, warum der Verband dieser Empfehlung nicht nachkommen sollte. Wir folgen dem Votum der Vereine, die zu mehr als 60 Prozent für eine Wertung waren. Bei einer Annullierung würde es dagegen etliche Verlierer geben“, sagte Manfred Schnieders auf WB-Nachfrage.

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