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Coronakrise: Westfälischer Verband vertagt sich bis 23. April - Handballverband entscheidet Sonntag

Fußballkreis sagt Spiele bis 17. Mai ab

Halle (WB/guf). Die Lage bleibt unübersichtlich, aber wenigstens der heimische Fußballkreis schafft im Rahmen seiner Kompetenzen etwas mehr Klarheit: „Der FLVW-Kreis Bielefeld sagt ab sofort alle Pflicht- und Freundschaftsspiele auf Kreisebene der Jugend, Herren, Frauen und Altherren zunächst bis zum 17. Mai 2020 ab. Gleiches gilt auch für alle sportliche Veranstaltungen der Leichtathletik“, teilten Kreisvorstand und Fachausschüsse (Fußball, Jugend, Leichtathletik) am Freitag auf ihrer Facebook-Seite mit.

Diese Vorgabe gilt im Fußballkreis Bielefeld/Halle jetzt bis zum 17. Mai. Der westfälische Verband hat seine Entscheidung über Fortsetzung oder Abbruch der Spielzeit auf den 23. April vertag. Foto: Sören Voss

Grundlage für diese Frist seien die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung wegen der Coronakrise. Der Fußballkreis rechnet so: „Kontaktsperre bis zum 3. Mai plus 14 Tage Vorbereitungszeit“ bei einer dann im Idealfall möglichen Aufhebung der gravierendsten Einschränklungen.

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen, zuständig für alle Spielklassen von der Bezirks- bis zur Oberliga, konnte sich dagegen immer noch nicht durchringen, die derzeit bis einschließlich 19. April befristete Spielbetriebspause zu verlängern. In einer Telefonkonferenz des Verbandspräsidiums um Präsident Gundolf Walaschewski mit Reinhold Spohn (Verbandsfußballausschuss) und den 29 westfälischen Kreisvorsitzenden wurde lediglich beschlossen, dass am Donnerstag, 23. April, eine endgültige Entscheidung fällt. Bis dahin soll per Fragebogen an die Vereine ein Stimmungsbild eingeholt werden.

Viele halten eine Fortsetzung der Saison inzwischen für unrealistisch, weil die politischen Beschlüsse in dieser Woche den Handlungsspielraum der Sportverbände weiter einschränken.

Handball: Entscheidung am Sonntag

Aktive, Trainer und Fans der heimischen Handball-Mannschaften können an diesem Sonntag mit einer Entscheidung rechnen. Während sich die Mehrzahl der Handball-Landesverbände im Bundesgebiet spätestens Ostern zu einem vorzeitigen Ende der Saison 2019/20 entschlossen hat, dreht der HV Westfalen bis dahin noch eine weitere Abstimmungsrunde. Am Sonntag, 15 Uhr soll dann endgültig darüber entschieden sein, ob auch in Westfalen die coronabedingt ausgesetzte Spielzeit abgebrochen wird – und wie in dem Fall die Aufstiegsfrage zu regeln ist.

Bis zum genannten Termin läuft per E-Mail-Umlaufverfahren die Abstimmung des Erweiterten Verbandspräsidiums (EP) über einen Beschlussvorschlag, den am Donnerstagabend die wegen der Coronakrise gebildete Arbeitsgruppe erarbeitet hat. Zu dem Inhalt wollte sich Andreas Tiemann (HV-Vizepräsident Spieltechnik) am Freitag noch nicht äußern. Er versichert aber, dass am Sonntagnachmittag schnellstmöglich über den endgültigen Beschluss informiert wird. Das letzte Wort hat jetzt das Erweiterte Präsidium, dem neben dem fünfköpfigen Verbandspräsidium die elf Kreisvorsitzenden und Ehrenpräsident Dieter Strohband angehören.

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