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Tennis-Bundesliga: Verfolgerduell gegen Weinheim am Sonntag

Halle ist mit Struff der Favorit

Halle  (WB). Das Titelrennen scheint vorzeitig zu Gunsten des souveränen Spitzenreiters Grün-Weiß Mannheim entschieden zu sein. Doch die Vizemeisterschaft ist für das Gerry Weber-Team BW Halle in Reichweite. Voraussetzung für diese Top-Platzierung ist Sonntag, 11 Uhr ein Sieg im Verfolgerduell gegen TC Weinheim.

Stephan Arend

Jan-Lennard Struff kehrt am Sonntag gegen TC Weinheim an Position eins ins Haller Team zurück. Foto: Sören Voss

Im vorletzten Heimspiel der Saison wollen die Blau-Weißen nicht nur zwei Zähler verbuchen, sondern den Zuschauern einen attraktiven Tennis-Sonntag bescheren. So wird Halle im Vergleich zu den Unentschieden gegen Gladbach und in Krefeld (3:3 nach jeweils 1:3-Rückstand) mit einer »echten« Nummer eins verstärkt. Jan-Lennard Struff (ATP 56) führt das Team nach seinem frühen Aus beim ATP-Turnier in Kitzbühel als Spitzenspieler an. Außerdem stehen im Einzel Daniel Munoz- de la Nava, Tim Pütz und Jeremy Jahn zur Verfügung, die in den beiden letzten Partien Comeback-Qualitäten gezeigt haben. Zum Aufgebot zählt auch Lennart Zynga als Option fürs Doppel.

Die punktgleichen Gäste aus Weinheim haben bisher nur einmal verloren (1:5 in Mannheim). In Halle wird eine deutsche Aufstellung mit Spielern wie Jonas Lütjen, Frank Wintermantel, Moritz Baumann und Benjamin Becker an Position eins erwartet. Becker, der einst Andre Agassi in Tennis-Rente schickte, hat seine Laufbahn auf der Tour allerdings mittlerweile beendet. »Zudem ist nicht Asche, sondern Hardcourt sein Lieblingsbelag«, sagt Thorsten Liebich. Halles Teamchef sieht im Spitzeneinzel seinen Schützling Jan-Lennard Struff ebenso als Favorit wie das Haller Team. »Holen wir aus den letzten drei Partien gegen Weinheim, Neuss und in Aachen 5:1 Punkte, dann wären wir unabhängig von der Endplatzierung total zufrieden mit der Saison«, so Liebichs Wunsch.

Diese Einschätzung teilt auch Halles Teammanager Ralf Weber: »Unser Ziel war es, oben mitzuspielen und das konnten wir bis heute auch realisieren. Wenn man bedenkt, dass wir auf Grund von Turnierverpflichtungen nicht immer unsere besten Spieler aufbieten konnten, ist der gegenwärtige Tabellenplatz als ausgezeichnet anzusehen. Wir haben dreimal einen Rückstand in ein Unentschieden umgewandelt. Das zeigt, dass der Teamspirit stimmt und entscheidend ist.« n Vor der Partie wird Breakpoint-Coach Jan de Witt für außergewöhnliche Leistungen mit dem DTB-Trainer Award ausgezeichnet. Der Mitgründer der Haller Breakpointbase hat jüngst mit seinem neuen Schützling Nikoloz Basilashvili den Turniersieg in Hamburg gefeiert und zuvor Weltklasse-Spieler wie Jarkko Nieminen, Gilles Simon und Viktor Troicki trainiert.

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