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Lisa Strothmann trumpft in ihrer ersten Radsport-Saison groß auf und verblüfft die Konkurrenz

Perfektes Debüt auf einem museumsreifen Rad

Altkreis

Lisa Strothmann hat in ihrer ersten Radsport-Saison bei drei schweren Bergzeitfahren zwei Mal gewonnen und ist einmal auf Platz zwei gefahren. Die 19-Jährige debütierte in der Rad-Bundesliga und hat auch bei ihren ersten Rundstrecken-Rennen gut mitgehalten. Experten sehen ein Riesenpotenzial.

Von Gunnar Feicht

Am Lohkamp in Barnhausen startet Lisa Strothmann ihre Trainingsrunden, oft gemeinsam mit ihrem Vater Dirk oder Malin und Arnd Bruhns vom LC Solbad Ravensberg. Nicht weit entfernt wohnt Richard Riepe, Vize-Vorsitzender des RSV Gütersloh, der die talentierte „Nachbarin“ natürlich gerne ins Frauenteam seines Vereins vermittelte und half, den Weg in den Lizenz-Radsport zu ebnen.Während die Konkurrenz Hightech-Material aus dem Windkanal fährt, sitzt Lisa Strothmann bisher auf einem Zehn-Kilo-Rad mit 90er-Jahre-Charme. Ihre Mutter hat ihr den Cinelli-Renner „vererbt“ und ist selbst mit dem Radsport-Gen auf die Welt gekommen: Lisas Opa Kurt Pohlmann aus Spenge war begeisterter Radsportler und hat das letzte Rennen der Saison in Telgte live an der Strecke verfolgt. Foto: Gunnar Feicht

Wenn Lisa Strothmann ihr Cinelli-Rennrad mit dem Alu-Rahmen von 1998 an den Start schiebt, dann kann sich sich so manche Konkurrentin ein mitleidiges Lächeln nicht verkneifen. Aber beim Blick auf die Ergebnisliste verfliegt die Überheblichkeit im Nu: Bei drei schweren Bergzeitfahren ist die 19-Jährige in ihrer ersten Radsportsaison gestartet, am Brocken im Harz und auf dem Eisenberg in Hessen hat sie gewonnen, am Freiburger Schauinsland fuhr sie auf Platz zwei.

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