Tennis-Star Roger Federer vor den Noventi-Open in Halle

„Vertrauter Schauplatz mit vielen schönen Erinnerungen“

Halle

Tennis-Star Roger Federer (ATP 8) fühlt sich offenbar wohl in Halle. Er sagte vor seinem 18. Gastspiel bei den Noventi-Open (12. bis 20. Juni): „Ich bin sehr, sehr glücklich, wieder bei einem meiner Lieblingsturniere am Start zu sein.

Roger Federer sagt, ein Sieg bei den Noventi-Open in Halle wäre ein wahnsinniger Schub für die weitere Saison und fantastisch für das Selbstvertrauen. Foto:

Der 39-jährige Schweizer am Freitagmittag bei einem virtuellen Pressegespräch: Ich liebe es immer wieder, hierhin zurückzukommen. Es ist ein vertrauer Schauplatz, mit so vielen schönen Erinnerungen.“ Anders als in vielen Turnierjahren zuvor, sieht sich Federer bei der 28. Auflage des ATP-500er-Rasenevents nicht automatisch als Favorit auf den Siegerpokal: Nach zwei Knieoperationen, einer langen Pause, einem nicht einfachen Comeback hoffe ich, gut ins Turnier zu kommen. Gelingt mir das, ist natürlich sehr viel möglich. Aber ich kann mich nun nicht aus dem Fenster lehnen und sage: Es geht nur über mich.“ Ein sehr gutes Ergebnis, vielleicht sogar ein Sieg bei den Noventi-Open in der OWL-Arena wären ein wahnsinniger Schub für die weitere Saison und fantastisch für das Selbstvertrauen“.

Titelverteidiger Federer wies auch auf die starke Konkurrenz bei dem Turnier hin, bei dem in diesem Jahr allein vier weitere Top Ten-Spieler (Daniil Medvedev, Stefanos Tsitsipas, Alexander Zverev und Andrey Rublev) antreten: Das ist eine imponierende Besetzung. Ich habe schon beim ersten Training wieder mal gestaunt, wer da alles mit im Feld ist und bereits auf den Practice Courts ist.

Federer war am Donnerstagnachmittag von Turnierdirektor Ralf Weber begrüßt worden und hatte nicht lange gezögert, um die erste Trainingseinheit unter anderem mit Japans Ass Kei Nishikori zu bestreiten: Auf Rasen fühle ich mich immer sofort wohl. Da habe ich automatisch ein gutes Gefühl, brauche keine lange Eingewöhnungszeit." Er werde nun langsam, aber sicher die Intensität erhöhen, um dann für die anstehenden Herausforderungen bereit zu sein: Ich bin sehr zufrieden, wie ich bei den French Open aufgetreten bin, wie sich mein Körper anschließend erholt hat. Das nimmt mir auch ein wenig Druck hier in Halle.

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