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50 Jahre Handballkreis Gütersloh

Zwangsehe als harmonische Verbindung

Handballgroßkreis Halle-Wiedenbrück“ – ein Kunstgebilde mit sperrigem Namen. Im Januar 1971 beschloss ein außerordentlicher Kreistag im Haller Gasthaus Pallmeier den Zusammenschluss, am 1. April 1971 trat er offiziell in Kraft. Und wurde gewissermaßen zum Vorbild für die politische Kommunalreform, die zum 1. Januar 1973 aus den Altkreisen Halle und Wiedenbrück den heutigen Kreis Gütersloh schmiedete. Die sportliche Zwangsehe hat sich in exakt 50 Jahren zu einer harmonischen Verbindung entwickelt: Dass coronabedingt nicht gefeiert werden kann, ist fast der einzige Missklang zur Goldenen Hochzeit.

Gunnar Feicht

Erinnerungen an die Anfänge: Foto: WB

„Vor dem Tag X hatten wir spieltechnisch so gut wie gar keine Berührungspunkte. Trotzdem hat der Zusammenschluss relativ problemlos geklappt, das weiß ich aus Gesprächen mit Leuten wie Günter Sirges, die damals dabei waren.“ Friedrich Prill hat die 50 Jahre aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt: bei Gründung des Handballkreises Gütersloh als Aktiver des TuS Viktoria Rietberg, von 1988 an dann gut 30 Jahre lang als Kreisvorstandsmitglied und Vorsitzender (von 1998 bis Januar 2019).

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