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Klosterpforten-Cup: Bayer Leverkusens Trainer beschimpft Schiedsrichter Heiko Korpal

Kentschke ein schlechter Final-Verlierer

Marienfeld (WB). Nach dem Finale des 15. Klosterpforten-Cups flippt der 75-jährige Gerd Kentschke förmlich aus. Bayer Leverkusens Trainer, der in seiner aktiven Zeit 222 Bundesliga-Einsätzen verzeichnete und 39 Tore schoss, macht Schiedsrichter Heiko Korpal (Victoria Clarholz) für die 3:5 (2:2)-Niederlage gegen Borussia Dortmund nach Neunmeterschießen verantwortlich.

Uwe Caspar

Fatmir Vata, Trainer des FC Gütersloh, beweist im Dress von Arminia Bielefeld, dass er das Fußballspielen nicht verlernt hat. Zwar können die Bielefelder ihren Erzrivalen Deutsche Post bezwingen, scheitern aber im Achtelfinale mit 1:2 an Sonepar West. Foto: Wolfgang Wotke

»So einen Blinden wie dich habe ich noch nicht gesehen, mach die Augen auf. Du hast uns schon vor drei Jahren hier verpfiffen«, beschimpft der erboste »Ömmes« Kentschke den verdutzten Referee auf ziemlich üble und beleidigende Weise. Dafür hätte der Wüterich eigentlich die Rote Karte bekommen müssen.

Trotz des unrühmlichen Abschlusses erweist sich auch die 15. Cup-Auflage als ein Highlight, das im Laufes des Tages rund 2000 Zuschauer angelockt hat. Bis auf eine Ausnahme sehen die Fans fair geführte Partien. Nur beim Gruppenspiel zwischen Arminia Bielefeld (mit FC Güterslohs überragenden Trainer Fatmir Vata) und der Nationalmannschaft der Deutschen Post geht’s wie erwartet hoch her. Beide Teams mögen sich einfach nicht. Sogar Fäuste flogen diesmal. »Konnte ich aber nicht sehen, weil das hinter meinem Rücken geschah«, berichtet Ober-Schiedsrichter Jochen Moreira. »Das hatte mit Fußball nichts zu tun. Man muss sich doch nicht gleich an den Hals gehen«, merkt Stadionsprecher Rolf Rott­haus kritisch an. Die »Postler« verlieren mit 0:1 – somit scheidet der fünffache Cup-Gewinner bereits in der Vorrunde ohne einen Sieg aus. »Unsere Einstellung hat heute nicht gepasst, ich bin enttäuscht«, kommentiert Trainer Wolfgang Steinebach das frühzeitige Ausscheiden der Seinen.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 5. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh

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