1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Rheda-wiedenbrueck
  6. >
  7. Björn Mehnert und seine Zeit am Zoo

  8. >

Mit dem SC Wiedenbrück trifft der 41-jährige Trainer am Samstag auf Ex-Klub Wuppertal

Björn Mehnert und seine Zeit am Zoo

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Im Januar 2004 hat Björn Mehnert mal als Kapitän des Wuppertaler SV vor 25 000 Zuschauern gegen Bayern München gespielt. »Kahn, Ballack, Lizarazu – das war schon etwas Besonderes«, denkt der Trainer gern an seine aktive Zeit am Zoo zurück. An diesem Samstag (14 Uhr) will er als Trainer des SC Wiedenbrück im Regionalliga-Heimspiel gegen seinen Ex-Klub trotz alter Verbundenheit Zählbares holen.

Christian Bröder

Der Wiedenbrücker Cheftrainer Björn Mehnert (Mitte), hier mit Assistent Dirk Flock (links) und Torhüter Marcel Hölscher, trifft an diesem Samstag auf seinen früheren Verein Wuppertaler SV. Trotz alter Verbundenheit will er Zählbares einstreichen. Foto: Wolfgang Wotke

Auch in der Gegenwart greift der 41-Jährige gern mal seine eigene Zeit als Fußballer auf, um die Spieler ab und an ein wenig aufzurütteln. Zwar liegt sein Tabellensiebter (21 Punkten) nach 13 Spielen mit nur zwei Zählern Rückstand und einem Spiel weniger als der Rangvierte Wuppertal (23) durchaus im Soll. Die Leistungsschwankungen, vor dem 4:0 in Mönchengladbach gab es ein 0:4 gegen Dortmund, werfen jedoch bisweilen Rätsel auf.

Björn Mehnert

»Die Liga ist halt sehr ausgeglichen. Das hat ja auch das 3:6 der Wuppertaler am Mittwoch in Köln gezeigt, wobei ich den FC derzeit noch unter Wert positioniert sehe. Für mich ist klar: Wenn man nicht in jedem Spiel die Gier nach Erfolg hat, dann wird es schwierig. Und die Leidenschaft ist noch nicht bei allen zu 100 Prozent verankert«, erklärt Mehnert.

Positiven Einfluss auf eine Veränderung versucht der A-Lizenz-Inhaber mit verbalen Hinweisen zu nehmen. »Das habe ich in dieser Woche auch oft getan. Eine Fußballer-Laufbahn kann schnell vorbei sein. Da muss man jede Minute genießen und immer das Bestmögliche heraus holen. Sonst ist es hinterher schneller vorbei, als man denkt«, erklärt Mehnert. Er selbst musste als Abwehrspieler mit Ende 20 aufgrund von Bandscheiben-Vorfällen und Hüft-Arthrose seine Karriere beenden.

In vier Jahren 124 Spiele und acht Tor für den Klub vom Stadion am Zoo

Als Trainer trifft der gebürtige Dortmunder nun auf eine alte Liebe. »Ich hatte ja nur zwei wirkliche Vereine in meiner Vita: den BVB und Wuppertal. Natürlich hat man da noch einen Bezug zu«, erklärt Mehnert. Zwischen 2002 und 2006 hat er für den WSV in 124 Spielen acht Tore erzielt und wäre beinah in die 2. Liga aufgestiegen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

Startseite