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SC Wiedenbrück kann Verunsicherung des BVB nicht ausnutzen

Ende der Träumereien

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Beim Versuch, sich in der Spitzengruppe der Fußball-Regionalliga West festzusetzen, hat sich der SC Wiedenbrück am Samstag eine blutige Nase abgeholt. Die U 23 von Borussia Dortmund nutzte einen Doppelpack nach der Pause zu einem letztlich ungefährdeten 4:0 (1:0)-Auswärtserfolg.

Dirk Heidemann

Stipe Batarilo lässt in der 38. Minute diese gute Torchance aus und schießt den Ball nach einem sehenswerten Angriff des SC Wiedenbrück deutlich über den Dortmunder Kasten. Da der SCW zudem in der Abwehr in drei Situationen unsortiert ist, steht am Ende ein 0:4. Foto: Wolfgang Wotke

Vielleicht wäre die Partie gegen den BVB anders gelaufen, wenn der SCW in der ersten Hälfte zumindest eine seiner beiden Großchancen genutzt hätte. Nach einer starken Einzelleistung setzte Aygün Yildirim zu einem verdeckten Schuss an (23.), der vom rechten Innenpfosten zurück ins Feld sprang.

Björn Mehnert

Dann setzte Stipe Batarilo den Ball nach einem sehenswerten Angriff inklusive Seitenverlagerung von links nach rechts über die Stationen Daniel Brinkmann und Jeffrey Volkmer freistehend über die Querlatte (38.). »Wir wollten gegen die taktisch sehr gut geschulte Mannschaft des BVB im 4-3-3-System hoch verteidigen. Das ist uns auch gut gelungen, wir hatten die klareren Chancen«, sagte Björn Mehnert.

Gegen die spürbar verunsicherten Gäste (zuvor vier Spiele ohne Sieg) hätte der SCW aber wohl noch mehr auf das Gaspedal drücken müssen, um die Dortmunder stärker zu beeindrucken. Immerhin gab BVB-Trainer Jan Siewert zu, mit »gehörigem Respekt vor den Wiedenbrückern« angereist zu sein.

Sohn von Fußballkreis-Boss Mainka köpft den BVB in Führung

Sein Team hatte die beste Szene, als es der klar im Abseits stehende Sören Dieckmann fertig brachte, den Ball am Tor vorbeizuschlenzen, obwohl SCW-Keeper Marcel Hölscher zuvor weggerutscht war (25.). Als es mit einem 0:0 in die Kabine zu gehen schien, köpfte kurz vor der Halbzeit Patrick Mainka, Sohn des Gütersloher Fußball-Kreisvorsitzenden Reinhard Mainka, zum 0:1 (43.) ein.

Ein Doppelschlag zu Beginn des zweiten Durchgangs machte dann alle Wiedenbrücker Hoffnungen auf zumindest einen Punkt zunichte. Erst erzielte BVB-Mittelstürmer Janni Luca Serra das 0:2 (52.), dann traf Robin Twyrdy per Kopf zum 0:3 ins eigene Tor (54.). Björn Mehnert versuchte umgehend, mit der Einwechslung von Pierre Merkel noch irgendetwas zu bewirken. Doch die Körpersprache der übrigen Wiedenbrücker verriet: Heute würde nichts mehr gehen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 16. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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