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Der fürs Derby gerüstete SC Wiedenbrück spielt geduldig seine Überlegenheit aus

Guter Plan gegen müde Gäste

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Die Fußballfans im Kreis Gütersloh können sich auf ein attraktives Regionalliga-Derby zwischen dem SC Wiedenbrück und dem SC Verl am Freitag (19.30 Uhr) im Jahnstadion freuen. An gleicher Stelle hat der Gastgeber vor noch ausbaufähiger Kulisse von 695 Zuschauern eine mehr als vielversprechende Generalprobe hingelegt. Das 2:0 (0:0) über den Wuppertaler SV am Samstag ist vor allem auch Resultat der Beobachtungen von Trainer Björn Mehnert gewesen.

Christian Bröder

Jubel beim SC Wiedenbrück am Samstagnachmittag: Der Fußball-Regionalligist bezwingt im Heimspiel vor 695 Zuschauern den Wuppertaler SV mit 2:0. Für die Tore im Jahnstadion sorgen Oliver Zech (Vierter von links) und Viktor Maier (Sechster von links). Foto: Ralf Weber

Der 41-Jährige hatte seinen Ex-Klub Wuppertal eine Woche zuvor bei dessen 2:2 in Dortmund vor Ort gesehen. »Ich tue mir immer leichter damit, wenn ich mir Mannschaften selber angucke. Das hilft mir, einen Plan zu entwickeln und der hat funktioniert«, freut sich der Dortmunder über das geduldig vorgetragene Aufbauspiel, ohne sich dabei zu Risiko-Aktionen verleiten zu lassen. Balance und Beharrlichkeit werden in der oft sehr einseitig geführten Begegnung mit dem siebten Saisonsieg sowie dem Sprung auf Tabellenplatz vier belohnt.

Jeffrey Volkmer

Den Gästen vom Stadion am Zoo ist die Belastung durch das dritte Spiel binnen sieben Tagen zwar zum Ende hin deutlich anzumerken. Im sehr defensiv-lastigen 5-4-1-System, durch das Trainer Stefan Vollmerhausen das SCW-Tempospiel zu unterbinden gedenkt, operieren sie aber auch zu durchschaubar – zumeist mit langen Bällen auf Stürmer Christopher Kramer. »Sie haben genauso gespielt, wie wir es erwartet hatten«, erklärt Jeffrey Volkmer.

SCW dominiert, hat einen Lattenfreistoß und Pfostenkopfball gegen sich

Zwar vergibt Gino Windmüller eine Wuppertaler Halbchance (2.). Doch der anstelle des rot-gesperrten Kresimir Matovina auflaufende Stipe Batarilo setzt mit einem Freistoß an der Querlatte (5.) das erste Ausrufezeichen und Robin Twyrdy vergibt einen Kopfball (37.). Wiedenbrück liegt bei gut 75 Prozent Ballbesitz, schlägt daraus zunächst kein Kapital und hat streng genommen sogar Glück, als Kramer an den Pfosten köpft (42.).

16-Meter-Seitfallzieher von Oliver Zech eröffnet stärkste Phase

»In der ersten Hälfte haben sich beide Seiten neutralisiert«, erklärt Björn Mehnert, »das Tor direkt nach der Pause spielt uns dann in die Karten.« Der 16-Meter-Seitfallzieher von Oliver Zech zum 1:0 (48.) eröffnet die stärkste Phase: Drei Minuten drauf wird der Kopfball von Wirbelwind Aygün Yildirim knapp entschärft (51.). Dann legt Batarilo einen Schuss nach (53.), ehe Viktor Maier eine sehenswerte Kombination mit dem 2:0 (58.) krönt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 30. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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