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SCW-Vorstand Burckhard Kramer hält am Verstärkungs-Veto fest

Keine Transfers – vorerst

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Schlägt der SC Wiedenbrück im Winter auf dem Transfermarkt zu und füllt die durch Verletzungen entstandene personelle Lücke im Angriff oder lässt er es bleiben? Darf man den von Burckhard Kramer am Sonntag während des Hallenturniers geäußerten Worten glauben, geht der Tabellendrittletzte ohne externe Verstärkungen in den zweiten Saisonteil.

Christian Bröder

SCW-Trainer Björn Mehnert (links) und Vorstand Burckhard Kramer »sprechen immer eine Sprache«. Foto: Wolfgang Wotke

Kramer lässt sich ein Hintertürchen offen

»Es hat sich nichts geändert. Es ist immer noch das gleiche«, erklärte der Vorstand auf Nachfrage der Medien auf dem Oberrang der Tribüne und erneuerte damit quasi zunächst einmal sein bereits im Oktober 2018 geäußertes Transfer-Veto – wenn auch mit dem Nachsatz: »In die Zukunft schauen kann ich nicht.«

Burckhard Kramer

Noch am Freitag beim Trainingsauftakt der 1. Mannschaft hatte Coach Björn Mehnert hinsichtlich der schwierigen Personallage (»Man darf die Augen nicht vor der Situation verschließen«) Hoffnung durchblicken lassen, in einem Gespräch mit dem Vorstand grünes Licht für etwaige Transfer-Aktivitäten zu erhalten. Nach einer Sechs-Augen-Konferenz mit Kramer (»Ich kann nicht jeden Wunsch erfüllen«) und Alexander Brentrup am Sonntagnachmittag blieb sein Anliegen wohl aber unerfüllt – zumindest vorerst!

Trainer Mehnert und Vorstand »sprechen immer eine Sprache«

»Stand heute« werde man keine Nachverpflichtung tätigen, erklärte Kramer »total entspannt« im Beisein von Trainer Mehnert und ließ sich damit dennoch ein Hintertürchen offen. Desweiteren erklärte das Vorstandsmitglied: »Wenn wir keine Probleme hätten, wäre es langweilig. Wir müssen das alles sportlich sehen, denn wir sind ja nicht in der 1. Bundesliga.« Trainer Mehnert, der durch die Ausfälle von Viktor Maier, Marwin Studtrucker und David Loheider besonders im Offensivbereich Bedarf hat, erklärte: »Wir sprechen immer eine Sprache. Unser Wunschziel ist, dass wir am Saisonende über dem Strich stehen.«

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