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SCW will Fehlstart gegen M’gladbach vermeiden – Verletzte sind zurück

Mehnert: Zurück zu den Basics

Rheda-Wiedenbrück (WB). Das 0:1 bei Aufsteiger Straelen haben die Fußballer des SC Wiedenbrück in einer mit 70 Minuten länger als üblich andauernden Teamsitzung bereits am vergangenen Sonntag aufgearbeitet. Am Freitagabend um 19 Uhr hofft Trainer Björn Mehnert, dass die Seinen im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbachs U23 das passende Resultat liefern.

Christian Bröder

Zlatko Muhovic (Mitte) und seine Mitspieler vom SC Wiedenbrück sollen nach dem 0:1 in Straelen am Freitagabend über die Basics wieder in die Erfolgsspur finden. Trainer Björn Mehnert fordert gegen Gladbachs U23 mehr Einsatz und Laufbereitschaft. Foto: Daniel Bremehr

Am 3. Spieltag in der Regionalliga West muss für die Emsstädter Zählbares, bestenfalls sogar ein Sieg her, damit rund ums Jahnstadion nicht vom Wort Fehlstart die Rede ist.

Björn Mehnert

Zur Vorbereitung hat deshalb auch die besonders akribische Nachbetrachtung gehört, die den am vergangenen Wochenende noch arg angefressenen Coach Mehnert optimistisch macht: »In unserer Sitzung haben sich die Jungs sehr selbstkritisch gegeben. Außerdem haben wir jedem Spieler seine eigenen Szenen aus der Partie in Straelen gezeigt und daraus Schlüsse gezogen.«

Mehr Einsatz, Laufbereitschaft und besseres Zweikampfverhalten

Eine Konsequenz des schlechten Auftritts an der niederländischen Grenze: Mehnert fordert eine Rückkehr zur den Grundlagen des Fußballs. »Wir müssen schon bei den Basics anfangen. Damit meine ich, dass wir in puncto Laufbereitschaft, Einsatz, Zweikampfverhalten und Einstellung wieder mehr überzeugen«, sagt der 41-Jährige.

Coach beschwört auch das »Wir«-Gefühl

Den Willen hätte er sicher niemandem absprechen können, doch das reiche eben nicht allein. Vor dem ersten von zwei aufeinander folgenden Freitagabend-Partien (danach geht’s zu Alemannia Aachen) appelliert der Dortmunder zudem an die Gemeinschaft: »Wir müssen kompakt stehen, im Verbund verteidigen und alle gegen den Ball arbeiten, dann wird man auch in der Offensive belohnt. Das ist mein Credo«, erklärt Mehnert.

Positive Personalien: Latkowski, Harder, Loheider und Pollmann zurück

Eine zusätzlich positive Wirkung könnte die leichte Entspannung der personellen Lage erzielen: Mit Daniel Latkowski, Tammo Harder, David Loheider und Marco Pollmann sind gleich vier verletzte Akteure wieder im Training zurück und zum Teil schon eine Option für das Gladbach-Spiel. »Sie sind noch nicht bei 100 Prozent. Man muss schauen, wer von ihnen den Weg ins Aufgebot findet«, schränkt Mehnert ein.

Dass Gegner Gladbach um Ex-Profi Arie van Lent über ein taktisch hochkarätig ausgebildetes Team verfügt, ist für den SCW-Coach mittlerweile »eine alte Platte«. Mit Feigenspan, Kraus, Makridis und Pisano hätten die Fohlen zudem auch »erfahrene Jungs, die wissen, wie die Liga tickt.«

So könnte der SCW spielen: Hölscher - Hüsing (Latkowski), Twyrdy, Leeneman, Schaal - Zech, Geisler - Brinkmann (Andre), Mandt, Muhovic - Loheider (Müller).

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