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Turniersieg, bester Keeper und Torjägerkanone beim Hohenfelder-Cup

SC Wiedenbrück räumt richtig ab

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Ein Heimsieg auf allen Ebenen: Fußball-Regionalligist SC Wiedenbrück hat sich zum 25. Geburtstag seines Hallenturniers um den Hohenfelder-Cup selbst beschenkt. Für den Endspielsieg über den SC Roland Beckum (5:1) gibt’s am Sonntag 1500 Euro Prämie, Marcel Hölscher wird bester Keeper und Daniel Brinkmann (elf Treffer) Torschützenkönig.

Christian Bröder

Im Mittelpunkt: Der 32-jährige Daniel Brinkmann (am Ball), hier verfolgt vom Beckumer Hasan Dere (links), sorgt im Finale um den Hohenfelder-Cup am Sonntag mit einem Doppelpack in der elften Minute für die Vorentscheidung. Am Ende siegt sein SC Wiedenbrück 5:1. Foto: Wolfgang Wotke

»Dieser Sieg ist für die allgemeine Stimmung bei uns nicht unvorteilhaft. Wir haben uns gesteigert, nachdem wir die Ordnung gefunden haben«, erklärt SCW-Co-Trainer Dirk Flock, der das Team des Gastgebers betreut. Mit vier Siegen, einem Remis, einer Niederlage und 34:10 Toren aus beiden Tagen zeigt sich der 46-Jährige zufrieden.

Doppeltorschütze Brinkmann und Hüsing glänzen beim 5:1 im Finale

Dem Finale drücken vor allem zwei Wiedenbrücker Hallenspezialisten ihren Stempel auf: Nachdem der 18-jährige A-Jugendliche Lukas Demming den frühen Rückstand durch Ex-Wiedenbrücker Semih Daglar (3.) ausgeglichen hat (8.), sorgt der 32-jährige Daniel Brinkmann mit einem Doppelpack zum 2:1 und 3:1 (beide 11. Minute) für die Vorentscheidung. Kurz danach legt der spielstarke David Hüsing per Solo-Tänzchen das 4:1 (12.) nach. Als Björn Weisenborn auf 5:1 (15.) erhöht, wird schon gefeiert.

Horst Pflüger

Sekunden später endet die 25. Auflage des Wettbewerbs, der für Turniervater Horst Pflüger »inzwischen eine Art Institution geworden« ist. Zum Jubiläum, das an zwei Tagen von 1000 Zuschauern verfolgt wird, gibt’s ein besonderes Dankeschön für alle Teilnehmer: Insgesamt werden 4800 Euro an Prämien und Preisgeldern ausgeschüttet. Selbst die Vorrunden-Verlierer, wie B-Ligist und Premierengast Rot-Weiß St. Vit (drei Pleiten, 4:14 Tore), erhalten 100 Euro »Antrittsgage«.

Viktoria Rietberg feiert dritten Platz und Stadtmeistertitel

Die 1000 Euro für den zweiten Platz streichen Ex-Wiedenbrücker Robert Mainka und sein SC Roland Beckum ein, die im Halbfinale den Titelverteidiger VfB/Fichte Bielefeld mit 3:1 schlagen. Auch die Landesliga-Kicker von Viktoria Rietberg streichen in der Runde der letzten Vier die Segel (0:3 gegen Wiedenbrück), dürfen aber schon vor ihrer Teamtour nach Willingen am 12. Januar (am Tag vorher ist Trainingsauftakt) kräftig feiern: »Wir sind am Freitag zum vierten Mal Stadtmeister geworden. Auch hier haben wir uns gut verkauft«, findet Coach Maximilian Heinrich, dessen Team in der Hauptrunde auch den FC Gütersloh hinter sich lässt.

FCG hadert mit Verletzungspech

Beim Oberligisten fehlen Dennis und Tim Brinkmann (beide mit RW Essen beim Traditionsmasters). Co-Trainer Alex Schiller hadert mit Verletzungspech: Martin Aciz (Schulter), Vadim Thomas (Wade) und Mergim Deljiu (Knöchel) beklagen leichte Blessuren. »Personell konnten wir nicht mehr ausrichten«, so Schiller.

Fünf Sekunden – David Hüsing erzielt schnellstes Tor der Turnier-Historie

»Keine schwerwiegenden Verletzungen, keine unschönen Szene, wenige Zeitstrafen« – auch Cheforganisator Volker Kemper (58), der das Turnier einst selber noch als Spieler des SV Avenwedde erlebt hat, zeigt sich am Sonntagabend zufrieden. Da steht der 25. Cup endgültig komplett im Zeichen des SC Wiedenbrück: Nachdem David Hüsing bereits im ersten Turnierspiel gegen Tur Abdin Gütersloh (6:0) nach fünf Sekunden das schnellste Tor der Wettbewerbs-Historie erzielt hat, bejubeln er und seine Mitspieler den Sieg bei der Jubiläumsausgabe.

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