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Wiedenbrück kommt wieder zu spät

SCW sieht Meisterfeier mit 480 Litern Kölsch

Köln (WB/dh). Am Freibierkonsum der Fans von Viktoria Köln lässt sich am Samstag das Ergebnis des Fußball-Regionalligaspiels gegen den SC Wiedenbrück bereits ablesen. Für jedes erzielte Heimtor spendiert eine bekannte Brauerei zehn Liter Kölsch. Vor dem Anpfiff hätten 440 Liter für die Meisterfeier zur Verfügung gestanden, 90 Minuten später sind es 480.

SCW-Torhüter Marcel Hölscher verhindert mit mehreren Glanztaten eine höhere Niederlage bei Viktoria Köln. Foto: Daniel Bremehr

Mit dem 0:4 (0:0) ist der SCW im Grunde noch gut bedient, obwohl die ersatzgeschwächt angetretene Mannschaft von Trainer Alfons »Ali« Beckstedde gar nicht mal schlecht spielt. Aber die immense Qualität der Viktoria, vor allem in der Offensive, beeindruckt einmal mehr. Bester Wiedenbrücker ist bezeichnenderweise Torhüter Marcel Hölscher, der mit mehreren Glanztaten das Remis zur Pause rettet.

Stau am Leverkusener Kreuz

Darüber kann sich »Hölle« indes kaum freuen, denn nicht nur dem Schlussmann geht die erneut verspätete Anreise mächtig auf den Keks. »Dass am Leverkusener Kreuz Stau ist, weiß schon mein einjähriger Sohn. Der Verein muss mit dem Busunternehmen sprechen, wir brauchen eine vernünftige Vorbereitung«, beklagt sich Hölscher. Bereits vor zwei Wochen in Bonn kamen die Wiedenbrücker zu spät, auch diesmal muss die Anstoßzeit um 15 Minuten nach hinten verlegt werden.

Wunderlich trifft doppelt

Oliver Zech überreicht zur Begrüßung Mike Wunderlich einen Blumenstrauß, anschließend hätte der Viktoria-Mannschaftskapitän den SCW alleine abschießen können. Hölscher pariert dreimal glänzend (20./31./42.) und bleibt auch gegen Kevin Holzweiler (21.) Sieger. Fünf Minuten sind in der zweiten Halbzeit gespielt, als David Jansen mit dem 1:0 den Bann bricht. Wunderlich trifft noch doppelt (55./79.), der eingewechselte Fatih Candan besorgt das zwischenzeitliche 3:0 (73.). Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur ergeben sich vor allem für Paterson Chato (53./61.) sowie Amir Kadric (68.).

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 15. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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