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Handball: FC Stukenbrock siegt mit 55:28 gegen seinen neuen Trainer

Der Häppchen-Aufstieg

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Auch zwei Tage nach dem letzten Spieltag herrscht beim FC Stukenbrock noch leichte Unsicherheit bei der Aufstiegs-Frage. Eigentlich wollte der Verein schon nach dem 55:28-Sieg gegen den TSV Oerlinghausen 2 den Gang in die Bezirksliga feiern. Doch die Stukenbrocker müssen noch auf eine offizielle Bestätigung ihres erhofften Aufstiegs warten.

Hendrik Fahrenwald

Thorsten Grunwald vom FC Stukenbrock durchsticht die Oerlinghauser Deckung. Fünf von 55 Toren warf der Spielertrainer im Heimspiel. In der kommenden Saison darf er mit seinem Team vermutlich in der Bezirksliga antreten. Foto: Hendrik Fahrenwald

Trotz des torreichen Erfolgs und des übertroffenen Saisonziels kochte die Freude der Stukenbrocker nach dem Spiel nicht über. Denn eigentlich wollte der FCS am Samstagabend nicht nur das Saisonende, sondern auch den Aufstieg feiern. Doch der dafür entscheidende zweite Platz blieb ihnen am Spieltag verwehrt, weil das indirekte Duell gegen den Zweitplatzierten verloren ging.

Nur Mithilfe einer Niederlage der HSG Handball Lemgo 3 wäre der FCS auf den Aufstiegsplatz 2 gesprungen. »Jetzt heißt es abwarten«, sagt FCS-Spielertrainer Thorsten Grunwald. Denn glaube man den Gerüchten, haben die Lemgoer kein Interesse an einem Aufstieg, so Grunwald nach dem Spiel. Ein Verzicht wäre möglich, und Stukenbrock würde nachrutschen. Die Stukenbrocker hatten die richtigen Infos. Handball Lemgo 3 erklärte nach dem Spieltag den Verzicht auf die Bezirksliga.

Offizielle Meldung kommt erst noch

»Sie haben sich bei mir schon gemeldet, mit dem Wunsch in der Liga zu verbleiben. Somit würde der Nachfolger in der Tabelle aufsteigen«, sagt Staffelleiter Jürgen Beutel am Montag. Doch auf den Stukenbrocker Aufstieg will er sich noch nicht festlegen. Aufgrund des Frist-Endes der Mannschaftsmeldungen am Montagabend sei eine offizielle Meldung über den Aufstieg erst in den kommenden Tagen zu erwarten.

Während die Stukenbrocker nun kleckerweise aufzusteigen scheinen, schlug das Team am Samstag reihenweise zu. Den Ansporn, die schon beruhigende 26:13-Halbzeitführung noch auszubauen, bekamen die Stukenbrocker durch Spieler der ehemaligen Reserve-Mannschaft. Ein 50-Liter-Fass für das 50. Tor sollte es geben. Dementsprechend groß war der Jubel auf dem Feld und auf der gut besuchten Tribüne, als Stukenbrocks bester Torjäger Nico Kuhlenkamp mit einem seiner 14 Treffer das 50. Tor erzielte. »Nico hat heute seinen Torbalken auf dem Spielbericht fast komplett ausgefüllt«, lobt Grunwald, der zwischenzeitlich den 30. Stukenbrocker Treffer erzielte.

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