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SW Sende gewinnt zu Hause 3:2 gegen TuS Friedrichsdorf

Elfer-Töter Große hält Sendes Siegeskurs

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/hf). Zweiter Heimsieg für Schwarz-Weiß: Der Sender Bezirksligist punktet mit einem 3:2-Erfolg gegen den TuS Friedrichsdorf dreifach.

Torschütze Torben Brandy (rechts) von SW Sende traf zum 1:0 des Gastgebers. Foto: Hendrik Fahrenwald

Der Sender Jubelschrei ging durch die gesamte Nachbarschaft und war auch noch beim Lokalrivalen VfB Schloß Holte zu hören. Doch es waren nicht die Treffer von Torben Brandy (31.) und Henry Koch (38./58.), die den Sender Anhang besonders laut juchzen ließen, sondern eine Parade von SW-Torwart Robert Große.

Dieser hielt in der 71. Minute beim Stand von 3:2 aus Sicht der Sender einen Elfmeter und hielt damit sein Team auf Siegeskurs. Der Verursacher des Strafstoß glänzte, dabei hätte es gar nicht zu der Glanztat kommen brauchen. »Es war noch nicht einmal ein Foul. Robert hat eigentlich den Ball gespielt«, sagt SW-Trainer Prüfer. Der Schiedsrichter und die TuS-Spieler waren jedoch anderer Meinung. Anschließend drückten die Sender sogar auf das 4:2. Doch weder der eingewechselte Jonas Lemke, noch Brandy, der die Latte traf, konnten ihre Großchancen nutzen. Für den Heimsieg hat es dennoch gereicht. »Ich bin froh, dass meine Spieler die Reaktion gezeigt haben, die ich erwartet habe«, resümiert Prüfer.

Probleme mit einfachen Bällen

Unzufrieden stimmten ihn nur die Art und Weise der Gegentreffer. Denn bei langen Bällen und Standardsituationen weiß Sende scheinbar nicht das kleine Fußball-Einmaleins zu beherrschen und verteidigt auf Grundschul-Niveau. »Wir schaffen es nicht, einfache Bälle zu verteidigen, da bin ich langsam ratlos«, sagt der Fußballlehrer.

Nach einer halben Stunde trafen der TuS aus kurzer Distanz dank einer hoher Hereingabe aus dem Halbfeld in den Rücken der Sender Abwehr. Nur eine Minute später lieferten die Sender die Antwort: Marcel Müller flankte auf Brandy – 1:0 (31.). Henry Koch brachte in der 38. Minute mit einem Kunststück die Sender in Führung. Mit dem Hintern nur rund 30 Zentimeter vom Boden entfernt, war bei seinem Abschluss mehr Rücklage kaum möglich. Der alles andere als lehrbuchartige Schuss fand sein Ziel.

Und wie: Koch ließ das Leder im Knick einschlagen. Nach der Pause setzte er sich gegen drei Gegenspieler durch und traf zum 3:1 (58.). Der 2:3-Anschlusstreffer nach einer Ecke brachte die Sender nur kurz ins Wanken.

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