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Bezirksliga: Der FC Stukenbrock gewinnt mit 3:2 gegen den SC Wiedenbrück II

Hut ab! Debütsieg im letzten Heimspiel

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Stukenbrock kann doch noch gewinnen: Der FCS dreht einen 0:2-Halbzeitstand in einen 3:2-Heimsieg gegen den SC Wiedenbrück II. Für die Stukenbrocker war es im letzten Heimspiel der Serie der erste Saisonsieg auf dem Platz.

Hendrik Fahrenwald

David Palsmayer (Mitte) vom FC Stukenbrock hat das Siegtor des FC Stukenbrock zu Hause am Kruskotten geschossen. Nach dem Spiel feierte er zusammen mit seinen Teamkollegen (von links) Luiz-Finn Trampe und Toni Ajdini sowie dem Trainerduo (von rechts) Artur Olenberg und Tobias Berkenkamp.. Fotos: Hendrik Fahrenwald Foto:

David Palsmeyer ist der Mann für die besonderen Tore des FC Stukenbrock. Im vergangenen Jahr sicherte er seinem Team den ersten Punktgewinn der Liga. Nun traf er zum ersten Sieg der Serie.

Denn nach dem ersten Dreier am grünen Tisch hat der FCS diesmal bewiesen, dass er auch spielerisch gewinnen kann. »Das war die Krönung«, sagt Palsmeyer über seinen Treffer. »Viel schöner kann man es nicht beenden«, sagt FCS-Trainer Artur Olenberg, den der Verein nach dem Spiel zusammen mit Co-Trainer Tobias Berkenkamp verabschiedete.

15. Heimpleite drohte

Dabei schien es nach dem ersten Durchgang eines dieser Heimspiele zu werden, von denen der FCS schon 14 Stück erlebt hat. Beim 0:2-Pausenstand drohte die 15. Heimpleite. Muhammad Karaarslan, traf aus abseitsverdächtiger Position am zweiten Pfosten zum ersten Tor des Tages (26.). Anschließend setzte sich Wiedenbrücks Thomas Wieckowicz auf der linken Seite locker leicht gegen Julian Lüke durch und legte den Ball an FCS-Torwart Hendrik Gerdtommarkotten zum 2:0 vorbei (38.).

Doch im zweiten Abschnitt konnte sich der Stukenbrocker Rückhalt erstmals zurücklehnen. Denn plötzlich spielten der FCS nur auf das Gäste-Tor: Kevin Komorowsky (49.) und Dennis Filla (54.) kündigten sich mit Aluminiumtreffern an. Dann traf Komorowsky aus 16 Metern zum 1:2-Anschluss. Schlag auf Schlag ging es weiter. Steffen Friesen knallte in der 62. Minute aus der eigenen Spielhälfte einen Freistoß an die Unterkante der Latte und Julian Lüke staubte ab. Es war sein erstes Tor in seiner ersten Saison als Seniorenspieler.

Siegtreffer in der 80. Minute

Die Stukenbrocker wollten jedoch mehr als den einen Punkt mitnehmen und drängten weiter auf das Wiedenbrücker Tor. Nach einer Vorlage von Toni Ajdini schlug Palsmayer aus der Drehung zu und ließ sich und den Siegtreffer in der 80. Minute feiern. »Das war ein geiles Gefühl«, sagt er. Dabei habe er schon vor der Partie ein gutes Gefühl gehabt, denn er habe in der Kabine den Sieg vorausgesagt. Das gute Gefühl hielt bei den Stukenbrockern noch bis in die späten Abendstunden an.

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