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Bezirksliga: SW verliert 2:5 zu Hause

Sende hat ein Standard-Problem

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/hf). Der Aufsteiger SW Sende unterliegt im vorgezogenen Bezirksligaspiel dem TSV Oerlinghausen deutlich mit 2:5 (0:2) und muss nun um den ersten Nicht-Abstiegsplatz bangen.

Unzufrieden: Tim Fleiter verlor mit Sende. Foto: Hendrik Fahrenwald

»Überragend, einfach fantastisch«, mit diesen Worten beschreibt SW-Trainer Jürgen Prüfer das Auftreten seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel. Die Tore von Marius Otto (49.) und Daniel Fröse (59.) holten kurzerhand den 0:2-Rückstand aus der ersten Hälfte auf. Dann allerdings verfielen die Sender in alte Muster. »Zwei unnötige Foulspiele im Halbfeld, provozieren zwei Freistöße, die wir nicht verteidigen können«, sagt Prüfer. So zog der TSV nicht nur auf dem Feld wieder mit 3:2 (64.), 4:2 (81.) und schlussendlich mit 5:2 (90.+3) an den Sendern vorbei, sondern auch in der Tabelle überholten die Oerlinghauser den abstiegsbedrohten Gastgeber.

Das Sender Standard-Problem wird zum Standard-Problem. Denn die ruhenden Bälle schlugen nicht zum ersten Mal in dieser Saison im SW-Kasten ein. Den übrigens hütete im Meisterschaftsspiel erstmals Marc Kespohl. Der Sender Torwart, der bis 2016 Landesliga-Trainer des Hövelhofer SV war, verdrängte Robert Große. »Robert ist ein talentierter Torwart, ihm fehlt aber derzeit die Strafraumbeherrschung, die wir benötigen«, erklärt Prüfer seinen Wechsel. »Das ist eine harte Entscheidung, aber es geht derzeit nicht um einzelne Spieler, sondern um die Entwicklung des Vereins.« Prüfer zählt seine Männer, trotz lobender Worte, an. »Wir nehmen keine Rücksicht mehr auf Namen.« Mit einem Bankplatz musste sich so auch SW-Kapitän Marius Brummel von Beginn an abgeben. Neuzugang Dominik Hörster blieb nach seiner Leistung im ersten Durchgang gleich draußen.

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