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Bezirksliga: Sende weist Vorwürfe zurück

Überschattendes Nachspiel

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/hf). Die rote Karte an Toni Mayer bei der 0:2-Niederlage von SW Sende bei SuK Canlar Bielefeld sorgte unter der Woche für ein Nachspiel und überschattet damit die Vorbereitung auf das Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Friedrichsdorf.

Toni Mayer von SW Sende (rechts) hatte eine rote Karte erhalten. Foto: Hendrik Fahrenwald

»Das können wir so nicht auf sich beruhen lassen. Das entspricht überhaupt nicht der Wahrheit.« SW-Trainer Jürgen Prüfer ist empört über einzelne Berichte und die Stellungnahme seines Gegners aus der Vorwoche. Doch was war überhaupt passiert? Als Sendes Mayer, der einen Einwurf schnell ausführen wollte, in der 73. Minute am Seitenaus den Bielefelder Trainer Zafer Atmaca vermeintlich mit der Hand im Gesicht traf, kochten die Gemüter über. Während die Sender und der Unparteiische, der seine Sicht im Spielbericht festhielt, die Aktion von Mayer als Folge eines Festhaltens von Atmaca sahen, sprach Canlar nun in einer offiziellen Stellung davon, dass der »Körperkontakt gezielt von Toni Mayer gesucht« wurde.

Der Schiedsrichter ahndete Mayers Vergehen, das Ausschlagen beim Losreißen, mit einer roten Karte, die zu einer Sperre von drei Spielen führte. Des Weiteren verwies er Atmaca aus dem Innenraum und einen Zuschauer, der Mayer, laut Schiedsrichterbericht, an den Hals fasste, vom Vereinsgelände. Aufgrund der Vorkommnisse brummte Staffelleiter Norbert Flaskamp den Bielefeldern eine saftige Geldstrafe auf. Die Strafe für Atmacas Fehlverhalten, war aufgrund eines wiederholt auffälligen Verhaltens besonders hoch. Die Anschuldigungen der Bielefelder gegenüber Mayer sowie gegenüber den Sender Anhängern, von denen die Canlar-Spieler, laut Stellungnahme, »wüste Beleidigungen« vernommen haben, möchte Sende nicht unkommentiert stehen lassen und weist die Anschuldigungen zurück.

»Den Verein so zu deformieren, ist nicht in Ordnung«, sagt Prüfer schützend. Die Leistung seiner Spieler nahm er nicht in Schutz. »Wir waren beschämend schlecht, jetzt erwarte ich eine Reaktion.«

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