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Landesliga: VfB Schloß Holte will in Peckeloh zurück in die Spur kommen

»Verdammt zu punkten«

Schloß Holte-Stukenbrock(WB). Der Landesligist VfB Schloß Holte hat sein Ligaspiel beim SC Peckeloh aufgrund des Pollhansmarktes auf Freitagabend, 19.30 Uhr, vorgezogen. Dabei gibt es beim VfB derzeit nur wenig Grund zu feiern.

Hendrik Fahrenwald

VfB-Trainer Daniel Bartke (links) gibt Tomasz Szymura klare Anweisungen. Zuletzt konnte sich der Trainer nicht darauf verlassen, dass sein Vorhaben vom Team umgesetzt wurde. Foto: Hendrik Fahrenwald

Platz 16, sechs Punkte auf dem Konto und drei Zähler Abstand zum rettenden Ufer, das sich noch weiter wegbewegen kann, weil dort die Teams ein Spiel weniger als der VfB haben, so lautet die bittere Bilanz. Kurz zusammengefasst: Der VfB ist »verdammt zu punkten«, so Trainer André Koslowski vor der heutigen Aufgabe gegen den Tabellensechsten.

Das 1:2-Debakel zu Hause gegen den ehemaligen Tabellenletzten RW Mastholte hat das neue Schlusslicht selbst zu verantworten und verarbeitet. »Wir haben ein richtungsweisendes Spiel vergeigt, weil wir schlecht waren«, sagt Koslowski. »Keiner der Spieler hat seine Normalform erreicht, das sehen auch die Spieler ein.« Während er und Trainerkollege Daniel Bartke ihre Mannschaft mit der Aussage: »Sie wissen, was zu tun ist« in die Pflicht nimmt, geriet das Trainerduo nicht in die Schussbahn. »Die Verantwortlichen und die Mannschaft bestärken uns, das ist der Grund, warum wir da sind«, sagt Koslowski. Ein Abschied des Interims-Gespanns wäre dennoch möglich gewesen. »Es war ein Punkt, in dem wir uns hinterfragt haben«, sagt Koslowski. Damit hätte das Duo der Mannschaft und dem Verein keinen Gefallen getan, weil die Gefallen an den akribischen Bemühungen der Zwei gefunden haben. »Unsere Arbeit wird positiv vom Team angenommen«, sagt Koslowski.

Im körperlichen Tief

Doch wenn die Trainingsleistung nicht, wie zuletzt, auf das Spiel übertragen werden kann, hilft auch die beste Arbeit unter der Woche nichts. Die Gründe am Pflichtspiel-Problem der Holter liegen tief. »Ein Teil der Mannschaft steckt, laut eigener Aussage, in einem körperlichen Tief«, sagt Koslowski. Dabei habe er den Eindruck, dass sich der überwiegende Teil der Spieler fitter fühlt, als am Anfang der Serie. Die schweren Beine können somit »nur Teil der Analyse« sein. Mit der richtigen Trainings-Dosierung und längeren Gesprächen am Dienstagabend versuchte der VfB, gegen das eigene Formtief anzusteuern. Dabei kommt ihnen der SC Peckeloh heute Abend nicht gerade gelegen. »Es gibt einfachere Auswärtsspiele«, sagt Koslowski. Der SCP ist schließlich zu Hause noch ungeschlagen. Aber vom Tabellenende aus sieht eh jeder Gegner schwer aus, das weiß auch Koslowski. »Es gibt keine leichten Spiele mehr für uns.«

Personell ist das Holter Trainer-Duo zu Umstellungen gezwungen. Innenverteidiger Tobias Rutowicz und Eike Baehr fallen aus. Kevin Kröger und Kevin Schubert werden somit ins Zentrum der Viererkette rücken. Mittelfeldspieler und Neuzugang Serdar Öksüz fehlt dem VfB. Anthony Boateng, der im Sommer ebenfalls kam, spielt keine Rolle mehr in der Mannschaft. Nach einer selbst einberufenen Pause Anfang September hat der Spieler derzeit keinen Kontakt mehr zum Verein.

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