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Handball-Verbandsliga: Spvg. Steinhagens Abstiegskampf geht beim Tabellenvierten weiter

An der Porta Tür zur Wende aufstoßen

Steinhagen (WB/guf). Das Trainergespann der Spvg. Steinhagen hat sich bemüht, das bittere Finale vom 24:25 gegen Brake auszublenden. Der Abstiegskampf geht Sonntag beim Rangvierten HSG Porta Westfalica weiter. »Von den verbleibenden sieben Gegnern spielen Isselhorst und Altenbeken wahrscheinlich in einer eigenen Liga. Alle anderen sind durchaus unsere Kragenweite. Wir müssen jetzt den Turnaround schaffen«, gibt Michael Bohnemeier vor.

Zurück im Steinhagener Team: Jonas Maiwald. Foto: Gunnar Feicht

Er wird Sonntag alleine auf der Bank amtieren, denn Trainerkollege Torben Gottsleben ist wegen eines Seminars verhindert. Bohnemeier kann wieder auf den schmerzlich vermissten Jan Phillip Lindemann zurückgreifen. Anstelle von Dennis Strothmann (privat verhindert) schließt Jonas Maiwald positionsgetreu als Rechtsaußen die Lücke. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt hat der Linkshänder wieder den Anschluss geschafft.

Unabhängig vom Personal liegt der Schlüssel zum dringend benötigten Sieg aber vor allem in der Entschlossenheit aller Spvg.-Spieler: »Wir haben auch in der Phase der Aufholjagd gegen Brake zu viele gute Möglichkeiten liegen lassen und müssen vom Kopf her zum Abstiegskampf bereit sein«, verdeutlicht Bohnemeier. Porta (25:15 Punkte) rangiert in der Tabelle jenseits von Gut und Böse. Bei der jüngsten 24:30 (14:16)-Niederlage gegen Hahlen zeigte die Mannschaft trotz des Derbycharakters nicht den nötigen Biss. Der Gegner brachte viel mehr Leidenschaft ins Spiel als die Crew um den starken Mittelmann Jan-Christoph Hohlfeld (8/1) – ein Fingerzeig für Steinhagen.

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