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Brosowski (2) und Maier treffen im Fußball-Westfalenpokal

3:0 – SC Verl stellt Mike Hanke kalt

Hamm (WB). Pflicht gelöst – und noch dazu den ehemaligen DFB-Nationalstürmer Mike Hanke an die Kette gelegt: Fußball-Regionalligist SC Verl ist am Mittwochabend dank eines ungefährdeten 3:0 (2:0) beim Hammer Landesligisten TuS Wiescherhöfen (Staffel III) und seinem prominenten Angreifer in die zweite Runde des Westfalenpokals eingezogen.

Christian Bröder

Der 19-jährige Fabian Brosowski (vorne) erzielt für den SC Verl am Mittwochabend zwei Tore im Westfalenpokal. Foto: Martinschledde
Guerino Capretti

Die Tore für die Gäste-Elf erzielen vor gut 300 Zuschauern auf dem Rasenplatz an der Wielandstraße Stürmer Viktor Maier (5.) sowie der gleich doppelt erfolgreiche 19-jährige Fabian Brosowski (37./90.). »Mit dem frühen Tor von Viktor haben wir dem Gegner sofort den Glauben genommen«, erklärt Trainer Guerino Capretti. Der 36-Jährige baut seine Mannschaft gegenüber dem 1:1 aus dem Regionalligaspiel gegen den Wuppertaler SV auf sechs Positionen um. Er bringt unter anderem Arthur Ekallé, der von Müller diagonal bedient wird und per Querpass für Maier das 1:0 (5.) auflegt.

Verler Verteidigung hat Ex-Nationalspieler im Griff

»Danach haben wir weiter ordentlich Fußball gespielt und alles im Griff gehabt«, ist Capretti zufrieden. Torhüter Luis Klante, der für den angeschlagenen Robin Brüseke drinsteht, wird nur selten geprüft. Der seit Februar bei seinem Jugendklub Wiescherhöfen spielende Mike Hanke lässt zwar auch mit 34 Jahren ab und an seine Profi-Vergangenheit durchblicken (Capretti: »Wenn es gefährlich wurde, dann durch ihn«). Doch die Verler Innenverteidiger Daniel Mikic und Julian Stöckner stellen ihn in letzter Konsequenz kalt. SCV-Stürmer Daniel Hammel (25./32.) vergibt zwei gute Chancen, ehe auch er einen Assist verbucht und für Youngster Brosowski das 2:0 (37.) auflegt.

Erst spät erzielt der 19-jährige Fabian Brosowski das zweite Tor (90.)

Schon zur Halbzeitpause führt der drei Klassen höhere Regionalligist verdient und beruhigend beim von Ex-Gütersloher Steven Degelmann als Spieletrainer betreuten TuS. »Allerdings lassen wir den Gegner dann in der zweiten Halbzeit zu lange am Leben«, bemängelt Capretti. Für seinen Geschmack lassen sich die Seinen mit dem 3:0 (90.), das erneut der junge Fabian Brosowski nach einer Hereingabe von Cinar Sansar erzielt, zu viel Zeit.

In der zweiten Runde wartet Espelkamp mit Neu-Trainer Daseking

Schwamm drüber! In der zweiten Runde trifft der SC Verl erneut auf einen Landesligisten: Der FC Preußen Espelkamp, der am Mittwoch Tim Daseking als neuen Trainer präsentierte, ist Gastgeber der Partie, die bis zum 16. September ausgetragen werden muss.

• Am Donnerstag erwartet Abwehrchef Julian Schmidt die Diagnose seiner Nackenverletzung.

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