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SC Verl sinnt gegen Düsseldorf auf Wiedergutmachung für letzte Saison

Fortuna »ist noch präsent«

Gütersloh (WB). Fortuna Düsseldorf – da klickt’s im Hinterkopf. »Das ist die einzige Mannschaft, gegen die wir in der letzten Saison zwei Mal verloren haben«, hat Raimund Bertels das 2:3 und 0:1 nicht vergessen. Der 1. Vorsitzende des SC Verl wünscht sich, dass die offene Rechnung am Samstag (14 Uhr) beim ersten Heimspiel in der Fußball-Regionalliga West beglichen wird.

Christian Bröder

Die Verler Marko Stojanovic (links) und Ron Schallenberg (rechts), hier im Test gegen Arminia Bielefeld, wollen am Samstag im Spiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf den ersten Heimsieg der Saison 2018/2019 feiern. Foto: Thomas F. Starke

Dass die Aufgabe in der Sportclub-Arena kein leichtes Unterfangen ist, verdeutlicht schon die Wettervorhersage: Für den frühen Nachmittag sind Temperaturen knapp über 30 Grad angesagt.

SCV-Boss Bertels wäre mit 500 Zuschauern zufrieden

»Damit haben beide Teams zu kämpfen, aber es sind schon extreme Bedingungen. Außerdem ist es schwer einzuschätzen, wie viele Zuschauer kommen«, sagt Bertels, der mit einer Kulisse von 500 Besuchern zufrieden wäre und darauf hofft, dass aufgrund des kleinen Hypes um Fortuna-Rückkehrer »Lumpi« Lambertz (33) auch aus der Landeshauptstadt einige Anhänger mitreisen.

Guerino Capretti

Für SCV-Trainer Guerino Capretti spielt die jüngere Vergangenheit mit den »Flingeranern« ebenfalls eine Rolle. »Die Tatsache, dass wir zweimal gegen sie verloren haben obwohl wir zumindest in dem einen Spiel besser waren, ist noch präsent. Es ist aber eine gute Motivation, jetzt etwas gutmachen zu können. Man darf nur eines nicht vergessen: Sie sind nicht schlechter geworden«, mahnt der 36-Jährige vor der gut ausgebildeten Bundesliga-Reserve, die zudem mit Führungsspielern wie Lambertz (Dynampo Dresden), Leander Goralski (Viktoria Köln) oder Jannik Theißen (1. FC Köln U21) verstärkt worden ist.

Coach Capretti fordert mehr spielerische Lösungen

Von seiner eigenen Mannschaft fordert der Verler Trainer noch mehr spielerische Ansätze als phasenweise während des 1:1 im Derby zum Saisonstart beim SC Wiedenbrück. »Wir wollen uns fußballerisch verbessern und müssen auch in der Defensive dementsprechende Lösungen finden. Das gepaart mit mutigem Offensivspiel wird uns zum Erfolg verhelfen«, ist sich »Rino« Capretti sicher. Inwieweit er seine erste Elf gegenüber dem Auftakt verändert, lässt er offen. Allerdings sind mit Jan Lukas Liehr und Matthias Haeder nur zwei Kandidaten im Mittelfeld zu nennen, die während der Vorbereitung schon gute Eindrücke hinterlassen und diese zuletzt in Wiedenbrück bestätigt haben.

Nico Hecker fehlt, Bastian Müller ist wieder im Teamtraining

Auf dem Sprung ist auch Mittelfeldmann Bastian Müller, der das Pfeiffersche Drüsenfieber überstand hat und wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist. »Ein Einsatz käme für ihn aber zu früh«, erklärt Capretti, der zudem auf Nico Hecker verzichten muss.

Nach Fortuna steht für den SC Verl bereits eine Woche später das nächste Spiel aus der Kategorie Wiedergutmachung an: Am Samstag, 11. August, geht’s zum Auswärtsspiel nach Rödinghausen, wo man das letzte Spiel der vergangenen Saison 0:4 verlor...

So könnte der SCV spielen: Brüseke - Schmik, Schmidt, Stöckner - Sansar, Mikic, Haeder (Maier), Liehr (Schallenberg), Stojanovic - Kurzen, Langemann (Hammel).

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