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Fußball-Westfalenpokal: SC Verl gastiert am Mittwoch bei der »Nummer drei in Bochum«

Hochzeit, OP und Pokal »im Pott«

Verl (WB). Prädikat lösbar! Darunter steht für die Fußballer des SC Verl das Achtelfinale im Westfalenpokal, zu dem der Regionalligist am Mittwochabend (19.30 Uhr) beim zwei Klassen tieferen Westfalenligisten DJK TuS Hordel (Staffel II) antritt. Mit etwas Glück könnte es in dieser Saison gar zum Einzug in den DFB-Pokal-Wettbewerb 2018/19 reichen.

Christian Bröder

Viktor Maier (rechts) will mit dem SC Verl im Westfalen-Pokal am Mittwochabend in das Viertelfinale einziehen. Foto: Wolfgang Wotke

Die Konstellation ist reizvoll: Der SC Paderborn kann sich als einer der besten vier Drittligisten für die 1. Hauptrunde qualifizieren, so dass bei einer Finalteilnahme der zweite westfälische Endspiel-Teilnehmer automatisch dabei wäre. Im Falle eines heutigen Erfolgs würde auf die Verler im Viertelfinale der Sieger der morgigen Partie zwischen Horsthausen (Landesliga) und Olpe (Westfalenliga) warten, so dass schon einmal sachte für das Halbfinale geplant werden darf. Oder etwa nicht?

Guerino Capretti

»Sicher, die Chance ist sehr groß und das ist uns auch absolut bewusst. Viele große Klubs sind schon ausgeschieden, aber sie sind eben auch an vermeintlich leichten Aufgaben gescheitert«, warnt SCV-Trainer Guerino Capretti davor, den zweiten vor dem ersten Schritt zu gehen. Fakt ist für ihn, dass seine Elf in Hordel wie schon beim 0:0 gegen Wegberg-Beeck in der Liga auf einen sehr tief stehenden Gegner treffen wird. »Wir müssen auf deren Kunstrasenplatz in die torgefährlichen Räume kommen und die zwei Viererketten knacken«, fordert Capretti.

Jannik Schröder wird am Freitag in Münster operiert

Nicht dabei helfen kann Jannik Schröder, dessen Kreuzbandriss am Freitag in Münster operiert wird. »Er wird wohl sechs bis acht Monate ausfallen«, so Präsident Raimund Bertels. Ebenfalls außen vor bleibt neben den Langzeitverletzten Nico Hecker und Jan Klauke auch Julian Stöckner. Der Innenverteidiger heiratet am Donnerstag und hatte sich deshalb für Mittwoch einen freien Pokalabend erbeten. »Ich hätte ihm ohnehin eine Pause gegönnt«, sagt Coach Capretti, der dem genesenen Matthias Haeder einen Kurzeinsatz in Aussicht stellt.

Geschmälerte Vorfreude herrscht dagegen bei Gastgeber Hordel, der nach dem VfL und Wattenscheid 09 »die Nummer drei in Bochum« ist, wie Sportleiter Jörg Versen anmerkt...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 11. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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