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Regionalliga West: SC Verl tritt bei Borussia ohne den gesperrten Basti Müller an

»Kleiner Chef« schaut zu

Verl (WB). Als die Kicker des SC Verl ihre Donnerstags-Trainingseinheit absolvieren, schauen neben einem Pressevertreter (Fabian Großeschallau schmunzelnd: »Na du Paparazzi!«) auf der Wiese neben dem Übungsplatz auch drei Pferde zu. Gegen elf zweibeinige »Fohlen« muss der Fußball-Regionalligist am Samstag (14 Uhr) antreten, denn es geht in den »Stall« der Gladbacher Borussia.

Uwe Caspar

Zwangspause: Der Verler Bastian Müller (rechts) muss wegen seiner fünften Gelben Karte diesmal zuschauen. Foto: Wolfgang Wotke

Starke Serie: Vier Siege und drei Remis aus den letzten sieben Partien

Im Rheydter Grenzlandstadion möchten die Schützlinge von Coach Guerino Capretti gegen Borussias U 23 ihre beeindruckende Erfolgsserie ausbauen: Mit vier Siegen und drei Remis aus den letzten sieben Partien konnten sich die Verler von der »Zone des Grauens« inzwischen deutlich absetzen – schon sieben Punkte trennen sie vom ersten Abstiegsplatz.

Gladbach verlor zuletzt daheim zweimal mit 0:4

Gelingt dem SCV auch gegen den zuletzt schwächelnden Gladbacher Nachwuchs ein Dreier, winkt den Ostwestfalen bei günstiger Spieltag-Konstellation der erstmalige Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz. Die bevorstehende Auswärtsaufgabe scheint lösbar, zumal den »kleinen Fohlen« in ihren beiden letzten Heimbegegnungen die Mähne kräftig zerzaust wurde: Gegen die SG Wattenscheid und den SC Wiedenbrück gab es jeweils eine 0:4-Klatsche.

»Für mich ist Borussia aber immer noch eine Spitzenmannschaft«, wähnt »Rino« Capretti sein Team keinesfalls in der Favoritenrolle. Er spricht gar von einer »Mammutaufgabe«.

Guerino Capretti

Wohl auch deshalb, weil der Trainer auf einen ganz wichtigen Akteur verzichten muss: Der als zuverlässiger Sechser agierende Bastian Müller, der sich in den zurückliegenden Wochen von Spiel zu Spiel gesteigert hat, fehlt wegen seiner fünften Gelben Karte. »Wirklich schade. Denn Basti hat sich auf dem Rasen zu einem kleinen Chef entwickelt«, sieht Capretti den 26-Jährigen mittlerweile in einer Führungsposition.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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