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2:1 – SC Verl gewinnt endlich erstes Regionalliga-Abendspiel daheim

Maier bricht den Flutlicht-Bann

Verl (WB). Spot an, Dreier da! Wenn das Licht angeht im eigenen Stadion, dürfen jetzt endlich auch mal die Fußballer des SC Verl jubeln. Am Freitagabend haben sie mit dem 2:1 (1:1) ein fast zwei Jahre währendes dunkles Kapitel beendet. Der Erfolg vor 773 Zuschauern ist der erste Sieg in einem Abend-Heimspiel in der Regionalliga West seit der Installierung der Flutlichtanlage und deren Premiere am 23. Oktober 2015 gewesen.

Christian Bröder     

Stürmer Viktor Maier (links) und der SC Verl sind am Freitag aufkommenden Gedanken an einen Flutlicht-Fluch in der Sportclub-Arena zuvor gekommen. Gegen Westfalia Rhynern gelingt die Wende nach einem 0:1-Rückstand und der erste Sieg in einem Abendspiel. Foto: Wolfgang Wotke

Das düstere Schattendasein von sieben sieglosen Partien daheim bei Dunkelheit hat dank des späten Treffers von Stürmer Viktor Maier zum 2:1 (82.) nun ein Ende gefunden. »Endlich! Jetzt ist auf dieser Sache mal der Deckel drauf«, freut sich Hans-Josef Katzwinkel direkt nach dem Abpfiff.

Guerino Capretti

Der 2. Vorsitzende gesteht allerdings auch, dass es bis zum erlösenden Jubel über den vierten Saisonsieg gegen den Aufsteiger ein zähes Unterfangen ist. »Natürlich war es kein großes Fußballfest«, erklärt auch SCV-Coach Guerino Capretti, »wir müssen aber auch nicht immer glänzen.«

Dass für Glanz in der Verler Sportclub-Arena zum Auftakt des 14. Spieltags der Regionalliga West überwiegend nur die 2000-Watt-Bestrahlung sorgt, hat vor allem mit der frühen Führung der Gäste um Interimstrainer Dustin Wurst (32) zu tun.

40 blau-weiße Fans feiern Trainer Wurst mit XXL-Plastik-Bratwurst

Angefeuert von gut 40 kreativen blau-weißen Fans mit Choreografie und XXL-Plastik-Bratwurst sucht der anfangs freche, zum Ende hin stark abbauende Tabellenvorletzte sein Heil zunächst in der Offensive. Mit Erfolg: Der abgefälschte Schuss von Lennard Kleine sitzt zum 0:1 (13.). »Danach war unser Plan zunächst einmal zerstört«, so Capretti, der früh Druck ausüben lassen wollte.

Rhynern gibt sich als ein »ekelig« zu bespielender Gast

Verl tut sich in der kampfbetonten Partie aber schwer damit, das Spiel zu machen. Doch ein für »Rino« Capretti »bilderbuchmäßiger Spielzug« über Bastian Müller und Cinar Sansar wird von Cihan Özkara zum 1:1 (26.) veredelt. Dennoch: Der Gast bleibt unbequem, ist für Verls Julian Stöckner sogar »richtig ekelig« zu bespielen und führt zur Pause in der Chancenstatistik mit 3:1...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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