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SC Verl verkündet Personalie am Rande des 2:0 über den SV Spexard

Maier wechselt nach Wuppertal

Verl (WB). Als Fußball-Regionalligist SC Verl die Tests gegen den SC Paderborn U23 (3:1) von Freitag sowie gegen den SV Spexard (2:0) am Samstag hinter sich gebracht hat, verkünden Trainer Guerino Capretti und der Vorsitzende Raimund Bertels »eine nicht einfache personelle Entscheidung, die wir in den letzten 24 Stunden treffen mussten«.

Christian Bröder       und Wolfgang Wotke (Foto)

Kampf um den Ball: Die dunkel gekleideten Spexarder Nico Schürmann (von links), Justin Kemper und Jochen Timmerkamp leisten den Verlern Niklas Sewing (von links), Fabian Brosowski, Bastian Müller und Daniel Mikic energisch Widerstand. Foto: Wolfgang Wotke

Offensivmann Viktor Maier (29) hatte die Verantwortlichen des Sportclubs darum gebeten, den Verein verlassen und zum Ligakonkurrenten Wuppertaler SV wechseln zu dürfen.

Maier unterzeichnet bis zum 30. Juni 2020 in Wuppertal

»Viktor hat zuletzt wenig gespielt. Also haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, was wir tun. Da wir auf seiner Position gut besetzt sind und da er sich nie etwas zu Schulden kommen lassen hat, haben wir seinem Wunsch entsprochen und den Vertrag heute aufgelöst«, erklärt SCV-Boss Bertels am Samstagnachmittag in der Tönnies-Arena.

Etwa zur gleichen Zeit befindet sich Viktor Maier auf dem Weg nach Wuppertal. Beim Traditionsklub vom Stadion am Zoo hat der Angreifer, der im Juli 2016 von Alemannia Aachen nach Verl gewechselt war, einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterzeichnet. »Ich kann seine Gedanken nachvollziehen. Die Zehnerposition, die er bei uns überwiegend gespielt hat, ist beispielsweise mit Fabian Brosowski und Dardan Karimani aber auch gut besetzt«, erklärt Trainer Guerino Capretti.

SC Verl tut sich gegen Spexard lange schwer

Mit dem Test gegen den zwei Klassen tieferen Westfalenligisten SV Spexard ist der 36-Jährige »nicht ganz zufrieden, weil vieles fehlerhaft war und wir etliche Situationen hätten besser ausspielen müssen.« In der Tat: Gegen die diszipliniert stehenden Spexarder von Martin Simov, bei denen die zwei Geburtstagskinder Philip Kunde (26) und Mats Marek Drücker (24) mitspielen und dem Torhüter Luis Bönisch-Encina nach einem Fahrradunfall fehlt, tut sich der Viertligist lange schwer. Durch Ilja Nepke (16.) und Zakaria Azrioual (45./Freist0ß) »haben wir ja sogar zwei glasklare Chancen«, freut sich Simov, der Sherif Alassane mit »dicken Knöchel« auswechseln muss (62.).

Schröder (65./Foulelfmeter) und Kristkowitz (84.) erzielen die Tore

Ein unberechtigter Elfmeter (vermeintliches Foul von Nils Röbling an Anton Heinz) verhilft Jannik Schröder schließlich zum Verler 1:0 (65.). Fabio Kristkowitz schließt eine Vorlage von Fabian Brosowski zum 2:0 (84.) ab. »Wir haben uns gut bewegt, keiner hat sich verletzt, Sinn erfüllt«, bilanziert Guerino Capretti.

SC Verl: Klante (46. Lange) - Ekallé, Schröder, Mikic, Sewing (62. Müller) - Hecker, Müller, Liehr, Heinz - Brosowski, Genz (62. Kristkowitz).

SV Spexard: Ellguth - Adrian (46. Grollmann), Brück (46. Colak), Dahlkämper, Azrioual (46. Merklinger) - Kunde, Timmerkamp (46. Drücker), Nepke, Alassane (62 Röbling) - Kemper (46. Lepper), Schürmann (46. Gürer).

Schiedsrichter: Markus Cinar. Chancen: 5:7 (3:2). Ecken: 6:3 (4:2).

Tore: 1:0 Jannik Schröder (65./Foulelfmeter), 2:0 Fabio Kristkowitz (84.).

• Bereits am Freitagabend hat der SC Verl beim SC Paderborn mit 3:1 gewonnen. Dabei traf Winter-Neuzugang Dardan Karimani gegen sein Ex-Team zum 2:0, zudem waren Fabio Kristkowitz und Ron Schallenberg erfolgreich.

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