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Regionalligist scheitert nach 5:6 bei der DJK Hordel im Fußball-Westfalenpokal

SC Verl: Raus im Elfmeterschießen

Bochum-Hordel (WB). Der Cancan aus den Lautsprechern der Hordeler Heide dürfte den Fußballern des SC Verl noch einige Tage übel in den Ohren dröhnen: Am Mittwochabend ist der Regionalligist im Achtelfinale des Westfalenpokals überraschend bei der zwei Klassen tieferen DJK Hordel gescheitert. Die Gastgeber aus dem Bochumer Stadtteil verwandeln nach satten 130 Minuten durch Orkun Koymali auf dem Kunstrasen den entscheidenen Schuss vom Punkt, siegen mit 6:5 (1:1/0:0) nach Elfmeterschießen und jubeln im Zwei-Viertel-Takt an der Seitenlinie.

Christian Bröder

Cinar Sansar (rechts) und der SC Verl scheiden am Mittwochabend in Hordel aus dem Westfalenpokal aus. Foto: Wolfgang Wotke
Raimund Bertels

»Es ist für uns eine sehr bittere Sache. Dieses Jahr scheint es irgendwie Schicksal der Regionalligisten zu sein, im Pokal gegen unterklassige Teams rauszufliegen«, erklärt SCV-Präsident Raimund Bertels. Zuvor konnten bereits Wattenscheid 09 (3:6 in Sprockhövel), Wiedenbrück und Rödinghausen (beide 0:1 gegen Eintracht Rheine) vermeintlich machbare Aufgaben nicht lösen.

Großes Manko ist erneut die schwache Chancenverwertung

Nun auch der SC Verl, für den Hordel zur ganz heißen Kiste wird. Ein äußerst aggressiver Gegner, dazu laut Bertels »ein Platz wie eine Betonplatte«: Nein, das ist nicht der Abend des Sportclubs, für den Gianluca Marzullo per Volleyschuss zwar die erste Chance (15.) hat, der danach jedoch wie schon beim 0:0 gegen Wegberg-Beeck in der Liga höchst selten offensiv überzeugen kann. »Wir hatten zwar viele Möglichkeiten und Abschlüsse, aber haben es am Ende nicht gut gemacht oder haben Pech. Das ist unser Problem«, weiß Trainer Guerino Capretti, der von einem emotionalen Rückschlag spricht.

Der Ausgleich ist der Anfang vom Ende der Verler Pokalträume

Der kommt so zustande: In der regulären Spielzeit scheitern Cihan Özkara (71.) und Zlatko Muhovic (90.) am Pfosten. Auch Hordel trifft Aluminium (78.), doch es bleibt beim 0:0. Verlängerung! Hier vergibt Patrick Kurzen zwei Chancen (91./103.), ehe er das von Jan Lukas Liehr selbst eingeleitete 1:0 (105.) einleitet. Doch die Freude währt nur kurz. Nach einem lang gezogenen Freistoß gelingt Luke Robert Finkelstein per Kopfball am langen Eck das 1:1 (109.). »Das darf uns einfach nicht passieren«, ärgert sich Capretti. Der Ausgleich ist der Anfang vom Ende der Verler Pokalträume...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 12. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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